News-Archiv Sommersaison 2008
Aller guten Dinge sind drei - Liv-Susanne Bachmann siegt bei den Landesmeisterschaften im Cross-Country |
So, 14.09.2008 |
Zwar befindet sich Liv-Susanne Bachmann seit nunmehr einer Woche in der Trainingspause, ein Start bei den Landesmeisterschaften in Schöningen am Elm sollte es am Ende der MTB-Saison aber doch noch sein.
Bei herbstlich kühlen Temperaturen galt es auf der technisch einfachen Strecke 6 Runden über 4,8 km zu bewältigen. Zeitgleich starteten die Junioren sowie die (jungen) Senioren. Die Focus-Fahrerin konnte sich direkt vom Start absetzen und hielt sogar Anschluss an die männliche Konkurrenz. Am Ende siegte sie erneut mit klarem Vorsprung und konnte sich damit den dritten Landesmeistertitel in diesem Jahr sichern. Liv-Susanne |
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Erfurter Bike-Marathon |
So, 10.08.2008 |
Kurzentschlossen entschied sich Liv-Susanne Bachmann zu einem Start bei SWE Bike-Marathon in Erfurt.
Nach der guten Leistung des vergangenen Wochenendes in Seiffen entschied sie sich für einen Start auf der 93 km Langdistanz.Aufgrund der Nachmeldung durfte sie sich in den letzten der 4 Startblöcke einreihen, wodurch schon die ein oder andere Minute verstrich, bis sich nach dem Startschuß die Räder überhaupt in Bewegung setzten. Unbeeindruckt davon nahm sie den Kampf zur Spitze in Angriff und "wühlte" sich durchs Feld. Der schnelle und konditionell anspruchsvolle Kurs war immer wieder gespickt mit verwinkelten Trails und hatte stellenweise sogar Cross-Country Character. Die Focus Fahrerin kam mit dem Kurs sehr gut zurecht und konnte vor allem in den Abfahrten wertvolle Sekunden gut machen. Am Ende fuhr sie, mit sicherem Vorsprung, mit einem fast Start-Ziel-Sieg als schnellste Frau über die Ziellinie. Liv-Susanne |
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Sparkassen Giro Bochum |
02./03.08.2008 |
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Das Rennwochenende in Bochum begann am Samstagabend um 17:30 Uhr mit einem Rundstreckenrennen in der Innenstadt. Die Rundenlänge betrug etwa 3km, insgesamt waren 48km zu bewältigen. Aufgrund des gut zu fahrenden Kurses und des starken Fahrerfeldes war es ein schnelles Rennen (Fahrzeit unter 1:10h). Wegen der vielen starken Fahrerinnen galt für mich und mein Team: so gut wie möglich behaupten und schauen, was sich ergibt! Trotz vieler Attacken kam niemand vom Feld weg und es kam zu einer Sprintankunft. Zwei Fahrerinnen meines Teams haben den Sprung unter die ersten zehn geschafft und ich wurde 30., womit wir ganz zufrieden sein können. Das wichtigere Rennen der zweitägigen Rennveranstaltung war dann am Sonntagvormittag (UCI 1.1 Rennen). Zu den Fahrerinnen vom Samstagabend kamen noch mal einige starke, internationale Teams dazu, so dass insgesamt gut 120 Fahrerinnen am Start standen. Zu bewältigen war sechsmal eine 15 km Runde mit jeweils zwei Bergwertungen und einer Sprintwertung. Ähnlich wie am Samstag war das Rennen schnell und auch bei diesem Rennen gab es zwar viele Attacken und auch Ausreißgruppen, doch letztlich kam es wieder zu einer Sprintankunft. Ich kam als 32. mit dem Hauptfeld ins Ziel und konnte auch damit zufrieden sein. Jana |
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Erzgebirgs-Bike-Marathon, Seiffen |
03.08.2008 |
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Zum nunmehr 3. Mal zog es die Fahrer des 1A-Crossteams - Alexander Scholze, Steffen Kempendorf,
Liv-Susanne Bachmann und Claudia Seidel - zum Traditionsmarathon ins Erzgebirgsstädtchen, Seiffen. Beim ältesten MTB-Marathon Deutschlands standen wie immer 3 Streckenlängen zur Auswahl.
Während Steffen die 40 km Kurzstrecke in Angriff nahm, startete Teamkollegin Liv-Susanne auf der fast doppelt so langen Mitteldistanz. Claudia und Alexander starteten auf der langen Distanz.Zunächst müssen die Fahrer die 12 km lange Einführungsrunde absolvieren. Dort lauert bereits der selektive Schwartenberg. Anschließend geht es ins Gelände. Da sich Steffen am Ende des 1500 Starter starken Feldes einordnen musste, stand für ihn zunächst Überholen an. Am Ende reichte es dennoch für einen Platz unter den Top 100. Das Ziel von Liv-Susanne war ein ganz Anderes: da sie für gewöhnlich auf den ganz langen Distanzen zuhause ist, stand fest "Ein Sieg muß her"! Gesagt getan. Das hieß, ab der Einführungsrunde musste das Tempo hoch gehalten und in den Abfahrten viel riskiert werden. Dies zahlte sich aus. Sie verwies die Verfolgerinnen mit mehr als 15 Minuten Rückstand auf die Plätze. Ebenfalls überragend siegte Claudia auf der Langdistanz. Alexander opferte sich für Claudia und stieg danach frühzeitig aus, zumal sein Bike als Ersatzteilspender herhalten musste. Steffen |
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Salzkammergut Trophy Bad Goisern |
12.07.2008 |
Super 4. Platz von Liv-Susanne Bachmann auf der 120 km langen Mitteldistanz des härtesten Rennen Europas.
Liv-Susanne |
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Claudia Seidel mit starker Leistung bei der Marathon WM in Villabassa. Einen Tag später überzeugt Liv-Susanne Bachmann beim härtesten MTB-Rennen der Dolomiten |
05./06.07.2008 |
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Eine Woche vor der Marathon WM im italienischen Villabassa ereilte Claudia Seidel die Nachricht von ihrer Nominierung. Am Samstag ging es zunächst um die Weltmeistertitel. Der Start der Damen erfolgte um 11:30 Uhr, bei bereits recht hohen Temperaturen. Zu absolvieren waren 88 km und etwa 3000 Höhenmeter.
Bereits nach dem ersten Berg hatte sich das Trio, Spitz, Dahle und Sundstedt vom Rest des Feldes abgesetzt und fuhr ein eigenes Rennen.Dieser wurde erst durch den Anstieg zum Kreuzpass ein wenig entzerrt. Als erste Fahrerin erreichte Gunn-Rita Dahle den Pass, mit deutlichem Abstand vor Sabine Spitz und Pia Sundstedt. Claudia Seidel war stets unter den besten 20 Fahrerinnen zu finden. In der zweiten Rennhälfte fiel letztendlich die Entscheidung. An der Spitze blieb alles wie gehabt. Aber die Focus-Athletin konnte vor allem in den Abfahrten Zeit gutmachen und kämpfte sich auf einen starken 15. Platz nach vorn. Einen Tag später erfolgte der Startschuß zur legendären Dolomiti-Superbike (das härteste MTB-Rennen der Dolomiten). Hier war es Liv-Susanne Bachmann, die für Focus auf der 57 km langen Halbmarathonstrecke an den Start ging. Trotz des Starts aus dem 1. Startblock war bereits am ersten Berg „Stau“ angesagt. Im anschließenden 9 km langen Anstieg zur „Plätzenwiese“ wurde das Feld langsam entzerrt. Mit diesem Berg hatte Liv jedoch so ihre Mühe und rutschte im Feld nach hinten durch. Nach überstandener Abfahrt ging es dann jedoch wieder rasant vorwärts und die Focus-Athletin konnte sich nach und nach vorkämpfen. Die letzen 1,5 km hatte Bachmann leider mit einem platten Hinterreifen zu kämpfen. Mit der Konkurrenz im Nacken und dem Ziel vor Augen war auf den letzten Kilometern also schieben, laufen und langsam fahren angesagt. Trotz des Defekts konnte sie sich dennoch den fünften Gesamtplatz und Sieg in ihrer Altersklasse sichern. Liv-Susanne |
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Gonso-Albstadt-MTB-Classic mit DM der Ärzte und Apotheker im Mountainbike-Marathon |
So, 15.06.2008 |
Natürlich waren die Voraussetzungen nicht optimal nach dem Diebstahl unserer Räder. Trotzdem ging ich recht optimistisch an den Start. Das Wetter spielte entgegen der Vorhersage für das Wochenende gut mit: Es war bewölkt und kühl, aber die Sonne blitzte ab und zu durch ein paar Wolkenlöcher; Regen war zumindest für die kommenden zwei Stunden nicht in Sicht.Das Feld der Ärzte und Apotheker startete zwei Minuten vor dem Rest der Hobby-Fahrer, die 46 km, wie wir, oder 23 km unter die Stollenreifen nahmen. Die im Vergleich zu den Vorjahren leicht veränderte Startrunde kam mir allerdings gar nicht entgegen, da es einige Kilometer flach auf Teer gegen den Wind dahin ging, bevor die ersten Steigungen folgten. Insgesamt lag mir die Strecke nicht sonderlich: Der Kurs bestand überwiegend aus Schotter- und Teerwegen. Ein reiner Drückerkurs also, der mit Mountainbiken wenig zu tun hat. Obwohl ich alles gab, was meine Beine nach einer Woche Arbeit und wenig Training hergeben wollten, reichte es letztendlich doch nur für Platz 5, obwohl in der ersten Runde auch der 2. Platz noch in Sichtweite war. Kurz vor Schluss musste ich mich noch vom lange gehaltenen vierten Platz verdrängen lassen. Trotz allem war die Veranstaltung aber gut organisiert. Die zahlreichen Zuschauer, die natürlich auch in Erwartung der Europameisterschaft, die um 11 Uhr nach unserem Zieleinlauf gestartet wurde, auf dem Gelände waren, bereiteten allen Fahrern einen tollen Empfang. Wiebke |
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Willingen Bike Festival |
Sa, 14.06.2008 |
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Liv-Susanne Bachmann siegte überzeugend auf der Willinger Kurzstrecke. |
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Deutsche Hochschulmeisterschaft in Gießen |
So, 08.06.2008 |
Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaft in Gießen, wurde Claudia Seidel 2 fache Deutsche Hochschulmeisterin im Sprint und CC. Die für Jena startende Lehramtsstudentin konnte sich schon am Freitag den Titel als Deutsche Hochschulmeisterin im Sprint sichern. Dabei musste eine Strecke von zunächst 600m und später im Semifinale und Finale von 1200m absolviert werden. Der Rundkurs auf dem Sportgelände der Justus- Liebig - Universität in Gießen war mit einigen technischen Schwierigkeiten bestückt. Das Finale, welches unter den 4 schnellsten Starterinnen ausgefahren wurde, konnte Claudia Seidel vor allem in der 2 Runde für sich entscheiden. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Kertin Kögler (WG Würzburg) und Silke Schmidt (WG Freiburg).Am Samstag fanden auf dem Gelände des AMC Rodheim- Bieber in der Nähe von Gießen die Deutschen Hochschulmeisterschaften im CC statt. Nach 56:23 min konnte Claudia ihren 2. Titel vor Silke Schmidt (57:22min ) und Kerstin Kögler (1:04:25h) feiern. Dabei wurde es zwischenzeitlich noch einmal spannend zwischen der später Erst und Zweit platzierten. Denn in Runde 4 von 7 war der Vorsprung von Claudia auf Silke auf ledigleich 10s zusammen geschmolzen. Um so größer war letztlich die Freude über den 2. Titel. Claudia |
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Craft Bike Trans Germany
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Fr, 06.06.2008 |
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Noch vor dem Frühstück mussten wir mit Schrecken feststellen, dass unsere Teambikes aus der verschlossenen Hotelgarage gestohlen worden waren. Die 14 entwendeten Bikes, wovon wir vier unser Eigentum nannten, waren spurlos verschwunden. Und somit war auch das Etappenrennen für uns verloren und vorbei... Vermisst werden: - 1x 2009er Focus Prototyp Größe S - 1x 2008er Focus Raven Expert Team MBC-Ausstattung Größe M - 1x 2008er Focus Raven Expert Team MBC-Ausstattung Größe S - 1x 2007er Scott Scale Größe L Steffen |
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Craft Bike Trans Germany
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Do, 05.06.2008 |
Da uns eine schnelle Etappe erwartete, hefteten wir uns jetzt mit einem reparierten Schalthebel wieder an das Hinterrad unserer Gegner. Und die Taktik gab uns recht. Die gegnereischen Mannschaften zollten dem hohem Tempo Trbut. Wir könnten die Chance nutzen um gute Platzierungen heraus zuarbeiten.
Steffen |
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Craft Bike Trans Germany
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Mi, 04.06.2008 |
Nach heftigen Gewitterschauern in der Nacht erwarteten uns pünktlich zum Start Nebel und Nieselregen. Am Tag blieb es aber größtenteils trocken von oben - jedoch nass von unten. Wie am Vortag legten wir wieder einen Großteil der Strecke auf dem Rennsteig zurück, bis wir schließlich in den Frankenwald fuhren.Während es auf dem Rennsteig noch im gemäßigten Auf und Ab abwechselnd auf Forstwegen und Wurzelpfaden dahin ging, erwarteten uns im Frankenwald einige giftige Rampen. Mit schmerzenden Muskeln und glücklich, die Königsetappe überstanden zu haben, genossen wir das hervorragende Pastabuffet im Kurhotel von Bad Steben. Unsere Platzierungen: Mixed-Kategorie: Platz 7 / 5.31.00 Stunden - Team Focus-MBC Hannover (Liv Susanne Bachmann und Tilo Becker), Mixed-Kategorie: Platz 12 / 6.03.00 Stunden - Team MBC/Lightweight (Wiebke Klüßendorf und Andreas Schiwy) und Senior Master-Kategorie: Platz 5 / 5.59.00 Stunden - Helmut Wenzel und Partner Wiebke |
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Craft Bike Trans Germany
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Di, 03.06.2008 |
Angesagt war schlechtes Wetter, Aber Bischofsheim an der Rhön verabschiedete uns mit einem Wolken-Sonnenmix und begeisterten Zuschauern. Direkt nach dem Start ging es hinauf auf die Hochrhönstraße. Allerdings warteten nach der schnellen Teerstraße einige bissige Anstiege auf uns, die vor allem am Ende auf dem Rennsteig kein Ende nehmen wollten. Die letzten zehn Kilometer waren die härtesten des heutigen Tages. Zum Glück blieb uns der Wettergott wohl gesonnen: Bis auf ein paar dunkle Wolken und einige kühlende Regentropfen blieb es trocken. Nach kurzer Waldabfahrt erreichten wir Oberhof, wo uns ein hervorragendes Ziel-Buffet und eine tolle Stimmung erwarteten.Nicht unerwähnt soll heute unser Vereinskollege Helmut Wenzel mit seinem Partner bleiben, die in 5:10.00 Stunden einen hervorragenden 6. Platz in der Senior Master-Kategorie einfuhren und sich damit auf Platz 5 in der Gesamtwertung vorschoben. Unsere Platzierungen: Mixed-Kategorie: Platz 8 / 4:49.00 Stunden - Team Focus-MBC Hannover (Liv Susanne Bachmann und Tilo Becker) Mixed-Kategorie: Platz 13 / 5:03.00 Stunden - Team MBC/Lightweight (Wiebke Klüßendorf und Andy Schiwy) Senior Master-Kategorie: Platz 6 / 5:10.00 Stunden - Helmut Wenzel und Partner Wiebke |
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Craft Bike Trans Germany
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Mo, 02.06.2008 |
Auch diese Etappe konnten wir wieder mit strahlendem Sonnenschein und unter dem begeisterten Jubel der Frammersbacher in Angriff nehmen. Direkt nach dem Startanstieg führte uns die Strecke wieder über Teile des schon vom Vortag bekannten Eselsweges hinunter nach Burgsinn und von dort weiter nach Heiligkreuz, wo der lange Anstieg zu höchsten Punkt des Tages, dem Kreuzberg begann. Nach der rasanten und teilweise anspruchsvollen Abfahrt ins Tal musste noch ein paar Kilometer auf Teer zurückgelegt werden, bevor wir erschöpft aber heil die üppige Zielverpflegung genießen konnten.Unsere Platzierungen: Mixed-Kategorie: Platz 8 / 4:06.00 Stunden - Team Focus-MBC Hannover 1 (Liv Susanne Bachmann und Tilo Becker) Mixed-Kategorie: Platz 9 / 4:06.30 Stunden - Team Focus-MBC Hannover 2 (Wiebke Klüßendorf und Andy Schiwy) Andi | |
Seblitz
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So, 01.06.2008 |
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Am vergangenen WE fand in Selbitz der 2. Lauf zum Mitteldeutschland- Cup und gleichzeitig die "Mitteldeutsche Meisterschaft" statt. Da ich dieses Rennen voll aus dem Trainingslager (Altenberg/ BDR) raus absolvierte, konnte ich gar nicht so recht einschätzen, wie das wohl laufen würde. Die Strecke war ca. 4km lang, technisch schon anspruchsvoll und es mussen 6 Runden gefahren werden. Ich versuchte gleich von Anfang an Druck zu machen, denn mit Birgit Hollmann und Anke Dannowski waren ja schließlich auch starke Fahrerinnen da (insgesamt starteten 12 Damen). Aber es gelang und ich konnte mir den Titel holen. Platz 2 ging an Birgit Hollmann, Platz 3 an Anke Dannowski. Claudia |
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Craft Bike Trans Germany
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So, 01.06.2008 |
Nach 30 neutralisierten Kilometern und einer letzten Verschnaufpause fiel der Startschuß zur 2.Transgermany. Der Wettergott war uns gnädig gesonnen und ließ, bei sommerlichen Temperaturen die Sonne vom Himmel strahlen. Die 1. Etappe führte uns größtenteils über den Eselsweg, der vor allem für Fahrspaß steht. Eigentlich sollte diese Etappe dazu dienen, die Konkurrenz zu beschnuppern.Unsere Plazierungen: Mixed Kategorie: Platz 7 / 3:20.56,3 Stunden - Team Focus-MBC Hannover 1 (Liv-Susanne Bachmann und Tilo Becker) und Mixed Kategorie: Platz 16 / 3:39.40,3 Stunden - Team Focus-MBC Hannover 2 (Wiebke Klüßendorf und Andy Schiwy) Steffen |
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Altenau |
Sa, 24.05.2008 So, 25.05.2008 |
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1 Woche vor dem Start der Transgermany standen für mich noch einmal 2 Rennen an. Im Harzdörfchen Altenau hatte man den halben Ort mobilisiert, um Mountainbikern und Zusachauern ein interessante Event zu bieten. Am Samstag stand zunächst das CC Rennen an. Der 8 km lange Kurs, mit einigen recht technischen Passagen, war für die Frauen 3-mal zu absolvieren. 2 Minuten nach dem Feld der Elite Männer schickte man uns dann auf die Strecke.
Ich setzte mich gleich an die Spitze und hatte bereits am ersten Berg meine Mitstreiterinnen abgeschüttelt. Am Ende der ersten Runde hatte ich bereits einen sicheren Vorsprung und konnte die verbleibenden 2 Runden recht ruhig zu Ende fahren.Für den Sonntag standen die Landesmeisterschaften im Marathon auf dem Programm. Hierfür wurde die Strecke zum Vorjahr deutlich verändert. Nach einer 6 km Einführungsrunde musste eine 38 km Runde 3 Mal durchfahren werden. Man hatte den Singletrail-Anteil stark erhöht und den Kurs somit deutlich selektiver gemacht. Beim Rennen ging es mir vor allem darum, die 123 km als Training so locker wie möglich zu absolvieren und keinen Sturz zu riskieren. Schließlich startet in 8 Tagen mein wichtigstes Rennen - die Transgermany. Wie schon geahnt stand auch die Cross-Nationalfahrerin Susanne Juraneck am Start, die Ihrerseits im Training für die Transalp steht. Um mit ihr mitfahren zu können, würde ich mich vermutlich völlig verausgaben. Dementsprechend blieb ich meiner "Langsamfahrtaktik" treu. Leider hatte ein Witzbold nach den ersten 15 km die Beschilderung gediebt und so fuhren wir in einer ca. 50 Kopf starken Gruppe falsch. Als der Fehler bemerkt wurde drehten wir um und befanden uns nun mitten im Feld der Kurzstrecke, was vor allem in den Trails nicht unbedingt von Vorteil war. Zu meinem Erstaunen hatte Susanne bis zum Ende der 2. Runde nur einen recht geringen Vorsprung. Erfahrungsgemäß würde ich aber meine Rundenzeiten in der 3. Runde nicht halten können, da man doch meist allein auf weiter Flur unterwegs ist. So kam es dann auch: ich sah während der ganzen letzten Runde 2 Fahrer. So konnte Susanne ihren Vorsprung weiter ausbauen und verdiente sich somit nicht nur den Sieg, sondern auch den Titel der Landesmeisterin Liv-Susanne |
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EM in Sankt Wendel |
So, 18.05.2008 |
Am vergangenen Wochenende startete ich zum ersten Mal bei einer EM im Mountainbike Cross Country. Da ich schon bei EM und WM im Duathlon startete, war einiges für mich schon bekannt, aber gleichzeitig vieles Neu.
Ich reiste mit der Nationalmannschaft schon am Mittwoch an und hatte so genügend Zeit die technisch recht einfache aber konditionell schwierige Strecke kennen zu lernen. Leider wurde das Wetter zum Wochenende hin schlechter und in der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es. So veränderte sich die Strecke auf verschiedenen Streckenabschnitten und wurde ziemlich "rutschig". Schon beim Einfahren am Sonntag Vormittag machte ich Bekanntschaft mit dem Sankt- Wendler Schlamm. Im Verlauf des Rennens trocknete der Boden jedoch gut ab.Nun zum Rennen: Punkt 10:30 erfolgte der Startschuss und ca. 50 Frauen wurden auf die Strecke geschickt. Da ich aus der letzten Startreihe starten musste, wurde ich natürlich auch nicht von den üblichen "Rangeleien" verschont. So ereignete sich der erste Sturz schon nach 500m und das Feld war geteilt. Insgesamt waren 6 Runden a 7 km zu bewältigen. Zu meiner eigenen Überraschung konnte ich eine stabile Leistung bis in die letzte Runde abliefern. Bei vorherigen Rennen erlebte ich oft einen Leistungseinbruch spätestens in der 3. Runde. Am Ende wurde ich 25.. Damit kann ich zufrieden sein. Dies ist immerhin meine erste reine MTB Cross-Country Saison und der Abstand auf 1 verringerte sich auch erheblich. Claudia |
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Škoda VELOTHON BERLIN |
So, 25.05.2008 |
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Der Skoda Velothon feierte am 25.05.2008 als Radsport-Fest für jedermann eine gelungene Premiere. An diesem Wochenende gehörten mir und weiteren 10224 begeisterten Radsportlern und Sportlerinnen die Strassen von Berlin. Beim I. Skoda - Velothon der Hauptstadt ging es in einem 60km sowie in einem 105km Rennen um eine sportliche Herausforderung für Jedermann. Also entschloss ich mich im Januar für diese Veranstaltung an den Start zu gehen und machte dies mit einer Anmeldung zum 60km Rennen perfekt. Die Wochen vergingen und der Tag rückte immer näher, die Anspannung stieg und somit auch die Fragen: wie gelingt mir der Start? Halte ich die Strecke durch? Welches Tempo werden wir fahren? Aber egal, es wird schon alles gut gehen. Pünktlich um 09:50 Uhr setzte sich dann unser Feld mit 1500 Fahrern in Bewegung und wir fuhren langsam durch das Brandenburger Tor. Ab jetzt ging das Rennen richtig los, das Feld riss auseinander und wir fuhren mit einem hohen Tempo die Leipziger Strasse und den Ku´damm herunter, bis wir in die Königsallee kamen. Von dort aus ging es über Steglitz und Friedrichshain zurück zum Brandenburger Tor. Ich war sehr froh, eine Gruppe gefunden zu haben, die das Tempo durchfuhr und so konnte ich immer mehr Plätze gut machen, denn allein wäre so etwas niemals machbar gewesen. Mit der Unterstützung aber schaffte ich die 60km Runde in einer Zeit von 1h:39 min, auf die ich sehr stolz bin. Ich freue mich schon heute auf das nächste Rennen. Auch möchte ich an dieser Stelle den Organisatoren ein großes Lob für die perfekte Umsetzung aussprechen. Markus |
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Vulkanbikemarathon in Schotten |
So, 18.05.2008 |
Am vergangenen Wochenende stand das Traditionsrennen im hessischen Schotten an. Besonders glücklich war ich nicht über die Entscheidung, dort zu starten. Da mir das Streckenprofil mit seinen steilen Anstiegen überhaupt nicht entgegenkommt, bin ich bei meinen vergangen Teilnahmen stets den Heldentod gestorben. Mit dementsprechend geringen Erwartungen ging ich an den Start.
Hauptsächlich sollte das Rennen auch dazu dienen mich auf meinen, Transgermany-Partner, Tilo Becker, einzuspielen.Pünktlich um 10:00 Uhr fiel der Startschuß. Der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns und sorgte für trockenes Wetter. Die ersten 10km nach dem Start ging es dann auch gleich steil und teilweise wurzlig bergauf. Nach den ersten Kilometern war klar, daß ich mein Rennen mit Daniela Bargholt ausmachen musste. Bis zur Hälfte der ersten Runde fuhren wir zusammen in einer starken Gruppe. Dann verbremste sie sich scheinbar und konnte die entstandene Lücke nicht mehr zufahren. Die erste Runde lief richtig gut. Allerdings ahnte ich, dass ich dem hohen Tempo in Runde 2 Tribut zollen würde. Schon zu beginn der 2.Runde kam der Mann mit dem Hammer und das große Leiden fing an. Zu allem Übel rutschte mir mal wieder in einer Schotterkurve das Vorderrad weg und ich fiel ein wenig unsanft auf den Kopf. Danach fuhr ich bergab doch ein wenig mit angezogener Bremse. Trotzdem reichte es im Ziel für einen Sieg mit sicherem Vorsprung. Liv-Susanne |
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Landesmeisterschaften Einzelzeitfahren und Straßenrennen in Surwold |
Sa, 03.05.2008 So, 04.05.2008 |
Da an diesem Wochenende kein MTB-Rennen in der Nähe stattfand genehmigte ich mir zur Abwechslung mal einen Ausflug auf die Straße. Aufgrund der stattfindenden Landesmeisterschaften hatte ich die Möglichkeit gleich 2 Rennen an 2 Tagen zu fahren. Beide Rennen sollten für mich Premieren sein, somit wurde ich auch nicht zum Favoritenkreis gezählt. Am Samstag stand zunächst das Einzelzeitfahren an.
Aufgrund meiner Nachmeldung wurde ich als letzte Fahrerin auf die Strecke geschickt. Die Strecke war recht einfach und wurde lediglich durch einige kurze Huckel aufgelockert. Der einzig nennenswerte Anstieg war die 500 Meter lange Ziel"gerade". Für die Frauen wurde als Renndistanz lediglich eine 10,5km Runde festgelegt. Meine Herausforderung bestand in erster Linie im Handling des ausgeliehenen Zeitfahrrades, mit dem ich mich, aufgrund fehlenden Trainings, noch nicht so ganz angefreundet hatte. Umso überraschter war ich, nach langer Wartezeit im Ziel, das Ergebnis zu hören: klarer Sieg für mich!Für Sonntag stand das Straßenrennen an. Für das Frauenrennen hatte man die besucherfreundliche Startzeit von 08:00 Uhr festgelegt. Wir hatten auf der 13,5km langen Strecke 5 Runden zu absolvieren. Am heutigen Tag würde es bedeutend schwieriger werden, einen Platz auf dem Podium zu erringen. Die Strecke war zu flach um ernsthafte Ausreißversuche zu ermöglichen. Ab dem Start wurde ein sehr gediegenes Tempo eingeschlagen. Keiner wollte an der Spitze fahren. Schließlich wechselten wir uns mit 4 Leuten an der Spitze ab, um das Tempo nicht ganz einschlafen zu lassen. Es wurden zwar immer wieder Attacken gefahren, doch ich hatte das Gefühl, dass man sich darauf verließ, dass ich die entstandenen Abstände wieder schloß. So bogen wir als geschlossenes Feld auf die letzten 500 Meter ein. Ich fuhr neben der späteren Siegerin an zweiter Stelle, bis diese mir zeigte, wie man beim Straßenrennen die unerfahrene Konkurrenz loswird. Nämlich mit Ellenbogen und Schlenker fahren. Ich musste bremsen, war plötzlich zwischen mehreren Fahrerinnen eingekeilt und verlor dadurch den Anschluß. So blieb für mich hier am Ende leider nur ein 5. Rang. Liv-Susanne |
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21. Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach |
So, 27.04.2008 |
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Pünktlich um 13:15 Uhr fiel am Sonntag den 27.04.08 in Karbach der Startschuss zum Bundesliga- Auftaktrennen. Es waren etwa 90 Fahrerinnen am Start, davon acht Fahrerinnen aus meinem Team (Koga Miyata Cycling Team). Drei Profiteams (Equipe Nürnberger Versicherung, Team DSB Bank und Cervelo Lifeforce Pro Cycling Team) werteten das Starterfeld stark auf und sorgten für ein schnelles Rennen. Zu bewältigen waren sechs Runden mit jeweils zwei Bergen und insgesamt 103,8km. Zum Glück spielte das Wetter mit gefühlten 25°C und Sonnenschein mit. In der ersten Runde war das Feld noch geschlossen, doch ab der zweiten Runde wurde das Tempo an den Bergen angezogen, sodass das Feld schnell kleiner wurde. In der dritten Runde zählte das Hauptfeld, in dem auch ich dabei war, noch ca. 40 Fahrerinnen und es hatten sich drei Spitzengruppen mit jeweils zwei Fahrerinnen gebildet. Das Tempo im Feld wurde durch die Profiteams kontrolliert, da sie Fahrerinnen in der Spitze hatten. Bis zum Ende des Rennens tat sich bis auf einige Ausreißversuche nicht mehr viel und es kündigte sich ein Sprint des Feldes an. Bis dahin waren wir noch mit vier Fahrerinnen meines Teams vertreten und es ging nun darum, möglichst viele Punkte für die Bundesliga- Wertung zu sammeln. Das ist uns auch ganz gut gelungen: wir haben den hervorragenden zweiten Platz in der Teamwertung belegt! Dazu konnte auch ich mit einem 20. Platz (16. Gesamt-BL, 4. Nachwuchswertung BL) beitragen. Gewonnen hat das Rennen Kristin Armstrong (Cervelo Lifeforce) vor Trixi Worrack (Nürnberger) und Priska Doppmann (Cervelo Lifeforce). Zur Bundesliga Serie gehören acht Rennen: - 27.04. Karbach - 01.06. Passau DM Berg - 22.06. Görlitz - 27.06. Luckau DM EZF - 29.06. Bochum DM Straße - 20.07. Braunschweig - 07.09. Günzach - 04./05.10. Büttgen Bahn. Jana |
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Mega-Sports, Bike-Festival Sundern-Hagen |
Sa, 26.04.2008 |
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Nach brütender Hitze bzw. Schneefall in den vergangenen 2 Jahren begrüßte uns das Sauerland in diesem Jahr mit einer ordentlichen Portion Schlamm. Dieser Umstand, sowie die stark besetzte Starterliste ließ ein anstrengendes Rennen erahnen. Da alle Starter der 3 Streckenlängen Zeitgleich auf die Strecke geschickt wurden, war vor allem die Startphase sehr stressig. Das Tempo wurde vom Start weg sehr hoch gehalten - für mich zu hoch.
Da dies mein erstes "Langes" Rennen der Saison werden sollte, wollte ich in erster Linie meine Form testen. Wie üblich traf man im Sauerland auf Strecken mit steilen Anstiegen, jedoch ohne größeren technischen Anspruch. Für eine deutliche Selektion im Fahrerfeld sorgte Schlamm in jeglicher Konsistenz.Mit einer guten Reifenwahl und einer mittlerweile gewissen Routine im "Schlammfahren" kam ich zunächst gut mit den Bedingungen zurecht. Dies verleitete mich jedoch vor allem bergab zum zügigen Fahren. Nach der ersten Hälfte der ersten Runde wurde dieses Verhalten prompt bestraft. In einer Abfahrt stellte sich mein Vorderrad quer. Bei dem Versuch, dem Sturz zu entgehen, stieß ich vermutlich mit dem Lenker gegen die Kniescheibe und hatte ab sofort mit starken Schmerzen zu kämpfen. Da ich das Rennen nach Möglichkeit nicht vorzeitig beenden wollte, ging es mit reduziertem Tempo und kleinen Gängen weiter. Überraschenderweise fuhr ich 15 km vor Rennende auf die vor mir liegende Frau auf. Sie war mindestens so erstaunt wie ich und eröffnete auch gleich den Kampf. Aufgrund meiner Bessur war es aussichtslos, das Tempo mitzugehen. Um so glücklicher war ich, trotz allem als Drittplatzierte ins Ziel zu kommen. Wie immer war das Rennen eine rundum gut organisierte Veranstaltung. Mein besonderer Dank gilt dem netten Bürgermeister von Hagen: für das kühle Bier im Ziel und dafür, dass er Steffen, der mich während des Rennens betreut hatte, bei Laune hielt. Liv-Susanne |
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München
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So, 20.04.2008 |
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Am Samstag waren wir nahezu den gesamten Tag im strömenden Regen unterwegs gewesen und konnten uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass am Sonntag auf einmal der Frühling einkehren sollte. Aber der Wetterbericht sollte Recht behalten: Als wir uns um kurz nach sieben am Sonntag früh auf den Weg in den Olympiapark machten, war der Himmel schon wolkenlos und die Sonne lugte über die Baumwipfel. Zwar war das Rennen als Mountainbike-Marathon ausgeschrieben, aber es gab eine separate Wertung für Querfeldeinräder. Da das Crossrad uns treu den Winter über begleitet hatte, außerdem unsere Bikes noch nicht einsatzfähig sind, gingen wir mit etwa 40 weiteren Crossradfahrern im 1300 Biker zählenden Feld an den Start der 90km-Runde durch die Münchner Außenbezirke und den Olympiapark.
Die ersten Kilometer durch die Stadt bis an die Isar waren neutralisiert; schnell wurde aber klar, dass das Rennen eine Tempoeinheit werden würde. Große Gruppen rasten über die Isarradwege und die weitestgehend flachen Schotter- und Teerstraßen in und um München. Der Charakter des Rennens entsprach so mehr einem Straßenrennen als einem Bike-Marathon. Die einzige Erhebung, der "Schotterberg", konnte auch nicht wirklich zu einer Selektion beitragen.Bei mir lief es vom Start weg recht gut: Ich konnte mehrere schnelle Gruppen halten und hatte außerdem Glück, an einer Brückenüberquerung einen Ortskundigen in der Gruppe zu haben, der verhinderte, dass wir den falschen Abzweig nahmen, wie etwa die gesamte Spitzengruppe. Im Olympiapark waren dann noch drei 7 km lange Runden über den Olympiaberg und durch das Parkgelände zu fahren, bevor der Zieleinlauf im Olympiastadion wartete. Nach einem kleinen Tief auf der großen Runde hatte ich mich wieder erholt und konnte die steilen Anstiege erstaunlich gut fahren, ließ außerdem in den Serpentinenkurven einige MTB-Fahrer alt aussehen. Hier hatte ich nach der Raserei nochmal richtig Spaß! Am Ende reichte es, auch mangels großer Cross-Konkurrenz, für Platz eins bei den Damen. Betrachte ich aber das Gesamtergebnis der MTB-Wertung wäre ich bei den Damen auf Platz 3 oder 4 gelandet. Damit lässt sich auf jeden Fall sehr zufrieden sein! Wiebke |
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Goseck
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So, 06.04.2008 |
Zum traditionellen Saisonauftakt waren wieder über 400 Mountainbiker nach Goseck gepilgert. Die, vom Veranstalter als anspruchsvoll beschriebene Strecke, musste aufgrund der ausgiebigen Regenfälle "entschärft" werden. So wurde kurzerhand der technische Olympiadownhill aus Gründen der Sicherheit aus dem Rennen genommen.
Aufgrund des aufgeweichten und klebrigen Lehmbodens würde vermutlich die jenige das Rennen für sich entscheiden, die den richtigen Reifen aufgezogen hatte. Gleich nach dem Start wurde das Tempo durch meine Teamkollegin Claudia Seidel, sowie die amtierende deutsche Juniorenmeisterin Gesa Brüchmann (Bad Salzdetfurth- Cannondale) hoch gehalten.
Beide liefe Fahrerrten sich bis zur Rennhälfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich kam jedoch schlecht vom Start weg und war zunächst am Ende des Feldes. Anschließend nahm ich die Verfolgung auf die beiden Führenden auf. Es gelang mir jedoch nicht mehr, zu den Beiden aufzuschließen. Der Abstand zu den nachfolgenden Frauen war aber bereits mehr als sicher. Gegen Ende der 2.Runde fiel die Entscheidung um den Sieg. Während Gesa Brüchmann vor allem bergauf von ihrer Reifenwahl profitieren konnte, musste Claudia Seidel immer wieder vom Rad. Gesa Brüchmann siegte klar vor Claudia Seidel und mir.
Liv-Susanne |
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30. Kyffhäuser Berglauf in Bad Frankenhausen |
Mi, 12.03.2008 |
Die 30. Auflage der Traditionsveranstaltung vereinte Laufen, Nordic-Walking, Wandern und MTB auf teilweise gleichen Strecken.
Als erstes wurden die knapp 400 Mountainbiker ins Rennen geschickt. Zusammen mit Armin Elpel nahm ich die 42 Kilometer in Angriff. Erneut war uns der Wettergott nicht gnädig gestimmt. Heftige Regenfälle hatten den Untergrund über Nacht in eine zäh fließende Masse verwandelt. Zudem erwarteten uns am Start Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und dicker Nebel.
Vom Start weg konnte wir uns gut positionieren und einen Teil in der großen Spitzengruppe mitfahren. Erst im Gelände wurde die Gruppe auseinander gerissen. Zwar verfügt die Strecke über keinen großen technischen Anspruch, die Schwierigkeit bestand aber wieder darin, sich durch den kräftezehrenden Schlamm zu wühlen. Wir kamen gut mit den Bedingungen zu Recht und fuhren nahezu zeitgleich, als Sieger der Senioren 2-Klasse und der Frauenklasse, über die Ziellinie.
Steffen |
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Saisonauftakt - 4. Gran Canaria Marathon |
So, 09.03.2008 |
Nach unserem Trainingslager auf Mallorca und zwei Tagen im kalten Deutschland, zog es uns wieder zurück in die Wärme. Diesmal auf die warmen Kanaren, nach Gran Canaria. um dort weiter zu trainieren und den seit Jahren beliebten Marathon zu fahren.
Ich startete wie immer auf der 38 km Kurzstrecke und Susanne auf der 90km Langstrecke. Nachdem wir eine Woche lang die wunderschöne Landschaft Gran Canarias genießen konnten, starteten wir am Sonnabend um 9.00 Uhr. Das Feld fuhr zunächst neutralisiert bis zum Aqualand, dort erfolgte dann der offizielle Start. Die Langstrecke bekam 2 Minuten Vorsprung, dann folgten die Kurzstreckler. Die Strecke war gespickt von Straße bis grobes Gelände, sogar eine Tragepassage war eingebaut.Nach 38 km und einer Fahrzeit von 1h33min, erreicht ich mit einem 5. Platz in der AK Herren 30 das Ziel.
Liv-Susanne Bachmann hatte leider Pech. Denn bei Km 72, mitten im Nichts, riss ihr leider die Kette, wodurch sie das Rennen beenden musste.Nach einem langen Fußmarsch wurde sie zum Glück noch vom Fotografen der Zweirad Chaoten aufgelesen und zum Ziel gebracht. Wer weiß, ob sie heute noch Laufen würde… grins. Nun haben wir noch bis Mittwoch Zeit und nutzen das gute Wetter hier, denn dann geht es wieder ab ins kalte Deutschland. Steffen |
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Zwar befindet sich Liv-Susanne Bachmann seit nunmehr einer Woche in der Trainingspause, ein Start bei den Landesmeisterschaften in Schöningen am Elm sollte es am Ende der MTB-Saison aber doch noch sein.
Nach der guten Leistung des vergangenen Wochenendes in Seiffen entschied sie sich für einen Start auf der 93 km Langdistanz.
Während Steffen die 40 km Kurzstrecke in Angriff nahm, startete Teamkollegin Liv-Susanne auf der fast doppelt so langen Mitteldistanz. Claudia und Alexander starteten auf der langen Distanz.
Super 4. Platz von Liv-Susanne Bachmann auf der 120 km langen Mitteldistanz des härtesten Rennen Europas.
Bereits nach dem ersten Berg hatte sich das Trio, Spitz, Dahle und Sundstedt vom Rest des Feldes abgesetzt und fuhr ein eigenes Rennen.
Natürlich waren die Voraussetzungen nicht optimal nach dem Diebstahl unserer Räder. Trotzdem ging ich recht optimistisch an den Start. Das Wetter spielte entgegen der Vorhersage für das Wochenende gut mit: Es war bewölkt und kühl, aber die Sonne blitzte ab und zu durch ein paar Wolkenlöcher; Regen war zumindest für die kommenden zwei Stunden nicht in Sicht.
Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaft in Gießen, wurde Claudia Seidel 2 fache Deutsche Hochschulmeisterin im Sprint und CC. Die für Jena startende Lehramtsstudentin konnte sich schon am Freitag den Titel als Deutsche Hochschulmeisterin im Sprint sichern. Dabei musste eine Strecke von zunächst 600m und später im Semifinale und Finale von 1200m absolviert werden. Der Rundkurs auf dem Sportgelände der Justus- Liebig - Universität in Gießen war mit einigen technischen Schwierigkeiten bestückt. Das Finale, welches unter den 4 schnellsten Starterinnen ausgefahren wurde, konnte Claudia Seidel vor allem in der 2 Runde für sich entscheiden. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Kertin Kögler (WG Würzburg) und Silke Schmidt (WG Freiburg).
Da uns eine schnelle Etappe erwartete, hefteten wir uns jetzt mit einem reparierten Schalthebel wieder an das Hinterrad unserer Gegner. Und die Taktik gab uns recht. Die gegnereischen Mannschaften zollten dem hohem Tempo Trbut. Wir könnten die Chance nutzen um gute Platzierungen heraus zuarbeiten.
Nach heftigen Gewitterschauern in der Nacht erwarteten uns pünktlich zum Start Nebel und Nieselregen. Am Tag blieb es aber größtenteils trocken von oben - jedoch nass von unten. Wie am Vortag legten wir wieder einen Großteil der Strecke auf dem Rennsteig zurück, bis wir schließlich in den Frankenwald fuhren.
Angesagt war schlechtes Wetter, Aber Bischofsheim an der Rhön verabschiedete uns mit einem Wolken-Sonnenmix und begeisterten Zuschauern. Direkt nach dem Start ging es hinauf auf die Hochrhönstraße. Allerdings warteten nach der schnellen Teerstraße einige bissige Anstiege auf uns, die vor allem am Ende auf dem Rennsteig kein Ende nehmen wollten. Die letzten zehn Kilometer waren die härtesten des heutigen Tages. Zum Glück blieb uns der Wettergott wohl gesonnen: Bis auf ein paar dunkle Wolken und einige kühlende Regentropfen blieb es trocken. Nach kurzer Waldabfahrt erreichten wir Oberhof, wo uns ein hervorragendes Ziel-Buffet und eine tolle Stimmung erwarteten.
Auch diese Etappe konnten wir wieder mit strahlendem Sonnenschein und unter dem begeisterten Jubel der Frammersbacher in Angriff nehmen. Direkt nach dem Startanstieg führte uns die Strecke wieder über Teile des schon vom Vortag bekannten Eselsweges hinunter nach Burgsinn und von dort weiter nach Heiligkreuz, wo der lange Anstieg zu höchsten Punkt des Tages, dem Kreuzberg begann. Nach der rasanten und teilweise anspruchsvollen Abfahrt ins Tal musste noch ein paar Kilometer auf Teer zurückgelegt werden, bevor wir erschöpft aber heil die üppige Zielverpflegung genießen konnten.
Nach 30 neutralisierten Kilometern und einer letzten Verschnaufpause fiel der Startschuß zur 2.Transgermany. Der Wettergott war uns gnädig gesonnen und ließ, bei sommerlichen Temperaturen die Sonne vom Himmel strahlen. Die 1. Etappe führte uns größtenteils über den Eselsweg, der vor allem für Fahrspaß steht. Eigentlich sollte diese Etappe dazu dienen, die Konkurrenz zu beschnuppern.
Ich setzte mich gleich an die Spitze und hatte bereits am ersten Berg meine Mitstreiterinnen abgeschüttelt. Am Ende der ersten Runde hatte ich bereits einen sicheren Vorsprung und konnte die verbleibenden 2 Runden recht ruhig zu Ende fahren.
Ich reiste mit der Nationalmannschaft schon am Mittwoch an und hatte so genügend Zeit die technisch recht einfache aber konditionell schwierige Strecke kennen zu lernen. Leider wurde das Wetter zum Wochenende hin schlechter und in der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es. So veränderte sich die Strecke auf verschiedenen Streckenabschnitten und wurde ziemlich "rutschig". Schon beim Einfahren am Sonntag Vormittag machte ich Bekanntschaft mit dem Sankt- Wendler Schlamm. Im Verlauf des Rennens trocknete der Boden jedoch gut ab.
Hauptsächlich sollte das Rennen auch dazu dienen mich auf meinen, Transgermany-Partner, Tilo Becker, einzuspielen.
Aufgrund meiner Nachmeldung wurde ich als letzte Fahrerin auf die Strecke geschickt. Die Strecke war recht einfach und wurde lediglich durch einige kurze Huckel aufgelockert. Der einzig nennenswerte Anstieg war die 500 Meter lange Ziel"gerade". Für die Frauen wurde als Renndistanz lediglich eine 10,5km Runde festgelegt. Meine Herausforderung bestand in erster Linie im Handling des ausgeliehenen Zeitfahrrades, mit dem ich mich, aufgrund fehlenden Trainings, noch nicht so ganz angefreundet hatte. Umso überraschter war ich, nach langer Wartezeit im Ziel, das Ergebnis zu hören: klarer Sieg für mich!
Da dies mein erstes "Langes" Rennen der Saison werden sollte, wollte ich in erster Linie meine Form testen. Wie üblich traf man im Sauerland auf Strecken mit steilen Anstiegen, jedoch ohne größeren technischen Anspruch. Für eine deutliche Selektion im Fahrerfeld sorgte Schlamm in jeglicher Konsistenz.
Die ersten Kilometer durch die Stadt bis an die Isar waren neutralisiert; schnell wurde aber klar, dass das Rennen eine Tempoeinheit werden würde. Große Gruppen rasten über die Isarradwege und die weitestgehend flachen Schotter- und Teerstraßen in und um München. Der Charakter des Rennens entsprach so mehr einem Straßenrennen als einem Bike-Marathon. Die einzige Erhebung, der "Schotterberg", konnte auch nicht wirklich zu einer Selektion beitragen.
Aufgrund des aufgeweichten und klebrigen Lehmbodens würde vermutlich die jenige das Rennen für sich entscheiden, die den richtigen Reifen aufgezogen hatte. Gleich nach dem Start wurde das Tempo durch meine Teamkollegin Claudia Seidel, sowie die amtierende deutsche Juniorenmeisterin Gesa Brüchmann (Bad Salzdetfurth- Cannondale) hoch gehalten.
Beide liefe Fahrerrten sich bis zur Rennhälfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich kam jedoch schlecht vom Start weg und war zunächst am Ende des Feldes. Anschließend nahm ich die Verfolgung auf die beiden Führenden auf. Es gelang mir jedoch nicht mehr, zu den Beiden aufzuschließen. Der Abstand zu den nachfolgenden Frauen war aber bereits mehr als sicher. Gegen Ende der 2.Runde fiel die Entscheidung um den Sieg. Während Gesa Brüchmann vor allem bergauf von ihrer Reifenwahl profitieren konnte, musste Claudia Seidel immer wieder vom Rad. Gesa Brüchmann siegte klar vor Claudia Seidel und mir.
Als erstes wurden die knapp 400 Mountainbiker ins Rennen geschickt. Zusammen mit Armin Elpel nahm ich die 42 Kilometer in Angriff. Erneut war uns der Wettergott nicht gnädig gestimmt. Heftige Regenfälle hatten den Untergrund über Nacht in eine zäh fließende Masse verwandelt. Zudem erwarteten uns am Start Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und dicker Nebel.
Vom Start weg konnte wir uns gut positionieren und einen Teil in der großen Spitzengruppe mitfahren. Erst im Gelände wurde die Gruppe auseinander gerissen. Zwar verfügt die Strecke über keinen großen technischen Anspruch, die Schwierigkeit bestand aber wieder darin, sich durch den kräftezehrenden Schlamm zu wühlen. Wir kamen gut mit den Bedingungen zu Recht und fuhren nahezu zeitgleich, als Sieger der Senioren 2-Klasse und der Frauenklasse, über die Ziellinie.
Ich startete wie immer auf der 38 km Kurzstrecke und Susanne auf der 90km Langstrecke. Nachdem wir eine Woche lang die wunderschöne Landschaft Gran Canarias genießen konnten, starteten wir am Sonnabend um 9.00 Uhr. Das Feld fuhr zunächst neutralisiert bis zum Aqualand, dort erfolgte dann der offizielle Start. Die Langstrecke bekam 2 Minuten Vorsprung, dann folgten die Kurzstreckler. Die Strecke war gespickt von Straße bis grobes Gelände, sogar eine Tragepassage war eingebaut.
Liv-Susanne Bachmann hatte leider Pech. Denn bei Km 72, mitten im Nichts, riss ihr leider die Kette, wodurch sie das Rennen beenden musste.