News-Archiv Cross-Saison 2009/2010
9. Lauf Weltcup, Hoogerheide (NED)
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So, 24.01.2010 |
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Der letzte Weltcup der Saison in Hoogerheide bot eine neue, veränderte Strecke auf. Wie die Woche vorher in Roubaix wurden große Teile des Kurses einfach anders herum gefahren. Viel änderte das an der Charakteristik der Strecke nicht, der Regen in der Nacht von Samstag auf Sonntag machte die Strecke seifig und matschig. Mit unterschiedlichen Zielen gingen die zwei Fahrerinnen des Stevens-1a-Crossteams an den Start. Für Sabrina war es der letzte Test im großen Weltcupfeld von 50 Fahrerinnen vor der Weltmeisterschaft im tschechischen Tabor. Für Susanne bildete der trotz der Wetterverhältnisse schnelle Kurs den Abschluss der Crosssaison, der besser laufen sollte als das Rennen vor einer Woche in Roubaix, wo ihr auf Platz 25 liegend das Schaltwerk abgerissen war. Die lange Startgerade in Hoogerheide führte nach einer kurzen Abfahrt direkt in ein Matschloch, was zu den ersten Stürzen im Feld führte. Sabrina und Susanne, die aus den letzten Startreihen starteten, wurden nur kurz behindert. Es bildeten mehrere mittelgroße Gruppen im Feld. Sabrina gelang es noch, ihrer Gruppe nach vorne zu entkommen, und so fuhr sie beim Sieg der Niederländerin Marianne Vos auf einen 24. Platz. Susanne fuhr 45sek hinter Sabrina auf Platz 33 ins Ziel und war mit dem Rennen soweit ganz zufrieden. "Ich habe mich gut gefühlt und habe auf der Strecke kaum Probleme gehabt. Schade, dass dennoch kein Top20 Platz herausgesprungen ist. Aber die meisten Nationen haben ihre WM-Teilnehmer hier und so war ein sehr starkes Fahrerinnenfeld am Start." Die weiteren Deutschen landeten auf Platz 5 (Hanka Kupfernagel), 8 (Elisabeth Brandau) und 29 (Martina Zwick). |
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UCI Cyclo-Cross Masters World Championship, Mol (BE)
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Sa, 23.01.2010 |
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Pünktlich zu Ulrike Lichtensteins wichtigstem Rennen kam, wie so oft in dieser Saison, der Husten zurück. „Manchmal ist einfach der Wurm drin!“ Sie hatte sich somit nicht so viel vorgenommen. Zum Einen konnte sie, durch die erneute Krankheit, ihre Leistung nicht einschätzen, zum Anderen waren ihr die meisten Fahrerinnen unbekannt. Insgeheim erhoffte sie sich aber schon einen Platz unter den Top 5. Der 2,6 km lange, flache aber technische Kurs hatte es mächtig in sich. Vor allem die langen Sandpassagen ließen sich nur zäh durchfahren. Ulrike hatte Losglück und konnte aus der ersten Reihe starten. Diesen Vorteil konnte sie leider nicht nutzen, so dass sie im hinteren Drittel des Feldes in das erste lange Sandstück, direkt am Zilvermeer, einbiegen musste. Hier konnte sich die 3-köpfige Spitzengruppe bereits vom Feld absetzen. Ulrike verlor wichtige Sekunden aufgrund einer Vielzahl vor Ihr gestürzter Fahrerinnen. Nach der ersten Zieldurchfahrt lag Ulrike bereits auf dem 6. Rang. In der folgenden Runde konnte sie eine weitere Fahrerin überholen. In Sichtweite zu Rang 4 fuhr sie schließlich nach 30 Minuten als 5. über den Zielstrich. Der Sieg ging an Gertie Willemens (Bel) vor Miko Oyishima (Ned) und Ilona Meter (Ned). Trotz aller Widrigkeiten war Ulrike mit ihrem Resultat mehr als zufrieden. Die tolle Stimmung und schöne Strecke machten den Start zu einem Erlebnis. Ganz besonders, da ihr „kleiner Bruder“ am Ende des Tages den Weltmeistertitel in die Familie holen konnte. |
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8. Lauf Weltcup, Roubaix (FRA)
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So, 17.01.2010 |
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Während sich die meisten Fahrerinnen bereits in der wohlverdienten Trainingspause befinden, läuft für die anderen der Countdown zum Saisonhighlight.
Mit beruhigendem Vorsprung konnte Ulrike Lichtenstein am vergangenen Wochenende den Finallauf des Weser-Ems-Cup in Angriff nehmen. Die abwechslungsreiche Strecke musste aufgrund erneuten Schneefalls um einen „Rodelberg" verkürzt werden. Der tiefe Neuschnee und der dadurch sehr rutschige Untergrund erforderten vollste Konzentration und Radbeherrschung. Ulrike befand sich ab dem Start zusammen mit Manja Wall auf dem 2.Rang. Im Verlauf des Rennens kam sie gut mit der Strecke zurecht und konnte sich von ihrer Konkurrentin absetzen. Die Führende, Nicole Walker-Olberding, hatte jedoch bereits genug Vorsprung herausgefahren, so dass Ulrike einen sicheren 2.Platz einfahren konnte. Dieser 2.Platz genügte Ulrike, um sich, wie bereits im Vorjahr, den Sieg im Weser-Ems-Cup zu sichern. Ulrike zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und in guter Form. In der nächsten Woche wird sie bei der Masters-Weltmeisterschaft in Mol an den Start gehen. Wir drücken ihr die Daumen! Susanne Juranek und Agnes Naumann (die ursprünglich die DM als letztes Crossrennen der Saison eingeplant hatte) nutzten ihre gute Form für erneute internationale Auftritte, diesmal beim vorletzten Weltcup der Saison im französischen Roubaix. Für Agnes sollte es der erste internationale Einsatz im Cross sein. Im Gegensatz zum Deutschen Winter hatte sich in Frankreich Tauwetter durchgesetzt und die Rennstrecke in eine knöcheltiefe Matschpampe verwandelt. Susanne und Agnes kamen trotz Start aus der letzten Reihe gut ins Rennen und konnten sich zunächst im Mittelfeld festsetzen. Während Susanne ihre beste Weltcupplatzierung der Saison bereits vor Augen hatte, schlug der Defektteufel zu. An einer Stelle, weit entfernt vom Depot, riß das Schaltwerk ab, so dass sie einen Großteil der Runde im Laufschritt zurücklegen musste und daurch wichtige Plätze verlor. Agnes zollte im Rennverlauf dem ungewohnt hohen Anfangstempo Tribut und fiel auf den 28.Platz zurück. Am nächsten Wochenende wird im belgischen Hoogerheide der letzte Weltcuplauf ausgetragen. Neben Susanne Juranek wird dort Sabrina Schweizer am Start stehen, die nach einer starken Saison auf die Nominierung zur Weltmeisterschaft im tschechischen Tabor hoffen kann. |
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DM Radcross, Magstadt |
So, 10.01.2010 |
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Wetterkapriolen, spektakuläre Stürze und spannende Zweikämpfe um die Positionen bestimmten das Bild im Rennen der Damen bei der diesjährigen DM in Magstadt.
Das Stevens-1A-Crossteam war vollzählig in Magstadt vertreten, um die hervorragenden Ergebnisse des letzten Jahres möglichst zu wiederholen und nahtlos an eine bisher zur vollen Zufriedenheit verlaufene Saison anzuschließen. Bereits am Donnerstag waren die ersten Fahrerinnen und die Teamleitung angereist, um auf dem bekannt schwierigen Kurs von Magstadt zu trainieren und letzte Feinabstimmungen am Material vornehmen zu können. In die ganze Rennvorbereitung platzte dann das Tief Daisy mit seiner weißen Pracht und mit ordentlich Wind. Wie überall in Deutschland schlug der Winter noch einmal mit voller Wucht zu, und eine dicke Schneeschicht legte sich ab Freitag auf die Strecke. Mit gemischten Gefühlen ging man am Samstag die letzten Trainings-Runden an, um eventuell noch an der Ideallinie zu feilen.
Sonntagmittag um 13:00 Uhr fiel der Startschuss zum Rennen der Damen in Magstadt. Der schwierige, vom Profil her fast mountainbike-würdige Crosskurs präsentierte sich bei mäßig kalten Temperaturen und ca. 30 cm Schnee rutschig und tückisch. Diese Kombination schuf für alle Fahrerinnen mit einem sportlichen Hintergrund auf dem Mountainbike einen klaren Vorteil. Vom Start weg machte dann auch die Top-Favoritin Hanka Kupfernagel Dampf – die Stevens-1A-Crossteam-Damen an ihrem Hinterrad. Der rutschige Boden und die nicht ungefährliche Abfahrt im Wald führten bereits in der ersten Runde zu einigen spektakulären »Abgängen« – die Spitze des Feldes zog sich mächtig auseinander. Hanka Kupfernagel setzte sich bereits in dieser frühen Phase des Rennens ab und fuhr ein nie gefährdetes Rennen. Hinter ihr reihten sich dann Elisabeth Brandau und Martina Zwick ein.
Um die weiteren Platzierungen kämpften fast ausschließlich die Mädels vom Stevens-1A-Crossteam. Allen voran Agnes Naumann, die kräftig aus ihrem Erfahrungsschatz auf dem Mountainbike schöpfen konnte und ein beherztes Rennen fuhr. Besonders auf der Abfahrt zeigte die Wahl-Freiburgerin ihre Klasse und ihre Radbeherrschung. Wie ein Wirbelwind sauste Agnes durch die Bäume – in dieser inoffiziellen Teilstrecken-Wertung lag sie klar vorne. Mit Spannung wurde sie jede Runde von den vielen Zuschauern erwartet und jedes Mal mit Szenenapplaus bedacht, wenn sie, in Unterlenker-Haltung tief über den Lenker gebeugt, den Schnee aufspritzen ließ. So sehr die gebürtige Nordhessin die Abfahrten genoss, so sehr hatte der Rest des Teams mit den Tücken dieses Teilstückes zu kämpfen. Am Ende belegte Agnes Naumann als beste Fahrerin des Stevens-1a-Crossteams einen guten vierten Rang, gefolgt von Sabrina Schweizer auf Rang fünf. Susanne Juranek kam auf den achten Rang und war am Ende mit ihrer Leistung alles andere als zufrieden: »Ich war super drauf, den Rest der Strecke konnte ich absolut toll fahren – aber diese Abfahrt hat mir den Stecker gezogen«, gab sie direkt nach dem Rennen zu Protokoll. |
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Internationales Radquer, Bussnang (Ch)
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Sa, 02.01.2010 So, 03.01.2010 |
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Da Norddeutschland bereits seit mehr als 1 Woche fest in der Hand des Winters war, traten mit Susanne Juranek und Ulrike Lichtenstein lediglich die Fahrerinnen, mit kurzer Anreise, beim Traditionsrennen in Vechta an.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, wo Vechta stets das Abschlußrennen des Deutschlandcups darstellte, waren in diesem Jahr deutlich weniger FahrerInnen am Start. Die sehr winterlichen Witterungsbedingungen taten ihr Übriges. So ließ erneuter Schneefall über Nacht die Schneedecke auf stolze 30cm anwachsen. Die 2,2 km lange, hüglige Waldstrecke durch das Reiterstadion von Vechta musste in diesem Jahr etwas verändert werden - der Anstieg zum Galgenberg war als Rodelberg für scheinbar halb Norddeutschland freigegeben worden. Aufgrund des etwas geschrumpften Teilnehmerfeldes in der Frauenklasse - es waren lediglich 9 hartgesottene Damen - stand für Susanne Juranek fest, daß ein Sieg eingefahren werden musste. In erster Linie galt es aber, 1 Woche vor der Deutschen Meisterschaft, kein Risiko einzugehen und sich auf der verschneiten und teils vereisten Strecke vermutlich noch zu verletzen. Nach gutem Start von Susanne fuhr diese zunächst eine halbe Runde am Hinterrad von Anne Bertram (AGC). An der langen Treppe lief sie an dieser vorbei und übernahm die Führung. Dicht auf ihren Fersen weiterhin Anne Bertram und Ulrike. In der 2. Runde musste Susanne ihre Führung aufgrund eines Sturzes kurzzeitig wieder abgeben. Daraufhin erhöhte sie das Tempo und konnte schließlich sogar noch einen kleinen Vorsprung herausfahren. Ulrike kämpfte ab diesem Zeitpunkt um Platz 2. Leider rutschte sie in der letzten Runde auf dem glatten Untergrund weg und kam zu Fall. Im Weiteren Rennverlauf verlor sie noch weitere Sekunden, da sich durch den Sturz der Schnellspanner des Hinterrades geöffnet hatte und sie kurzzeitig vom Rad musste. Somit wurde sie von Anne Bertram und Nicole Walker-Olberding noch knapp auf den vierten Platz verwiesen. Nach langer Krankheitsphase geht Ulrikes Formkurve wieder steil nach oben. Auch für Susanne war dieser Sieg sicherlich ein kleiner Motivationsschub in Richtung Deutsche Meisterschaft.
Sabrina Schweizer holte sich in der Schweiz die letzte Rennbelastung vor ihrem Etappenziel „Deutsche Meisterschaft“. Das Rennen der Frauen war sehr stark besetzt. Unmittelbar nach dem Startschuss bildete sich mit Eva Lechner (ital. Meisterin), Yasmin Achermann (schweizer Meisterin) und Sabrina Schweizer eine kleine Gruppe, die sich vom restlichen Fahrerfeld absetzen konnte. Durch den schmierigen Untergrund gelang es keiner, der 3 Fahrerinnen, gegenüber den Konkurrentinnen einen kleinen Vorsprung herauszufahren. So war das Rennen bis eine Runde vor Schluss offen. Am Ende hatte Lechner die beste Taktik und gewann vor der Schweizerin Achermann. Sabrina Schweizer wurde mit lediglich 8 Sekunden Rückstand auf die Siegerin hervorragende Dritte. |
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Sprintrennen im Rahmen des Weser-Ems-Cup, Bramsche
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Mi, 30.12.2009 Do, 31.12.2009 |
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Alle Jahre wieder trifft sich die Deutsche Crosselite am Silvestertag zum Traditionsrennen in Herford.
Am letzten Tag des Jahres sorgte erneut ein heftiger Wintereinbruch für stark verschneite Strecken, so dass nicht nur die Crossfahrer, sondern vor allem die Betreuer mit den harten Bedingungen zu kämpfen hatten. Unsere Mädels nahmen es gelassen und traten in gewohnter Stärke an, zumal am diesem Tag der Endstand des Deutschlandcups noch einmal ordentlich durcheinander gerüttelt werden könnte und sollte. Gesa Brüchmann, Agnes Naumann, Liv-Susanne Bachmann, Romy Schneider, Jana Süß und Susanne Juranek bildeten die pinken Tupfer im frisch verschneiten Weiß. Und alle jagten nur eine: Birgit Hollmann. Sie könnte an diesem Tage ihre Gesamtführung noch verlieren! Agnes hatte den besten Start und Birgit an ihrem Hinterrad. Es folgten Jana, Susanne, Gesa, Liv, Romy und der Rest. Bereits nach der ersten von 5 zu fahrenden harten Runden, hatten sich Agnes und Birgit etwas vom Feld abgesetzt. Jana hatte nach einer harten Trainingswoche nicht die besten Beine und würde um den Sieg nicht mitfahren können. Somit kam es zu einem spannenden Zweikampf zwischen Agnes und Birgit. Die Führung wechselte häufig. Agnes hatte am Ende die meisten Kräfte und fuhr auf der letzten Runde einen sicheren Vorsprung von 20 Sekunden auf Birgit heraus. Sie konnte somit den 3. Sieg in Folge bei einem Deutschlandcuprennen einfahren!
Ebenso spannend war der Kampf um Platz 3. Mit Jana Süß, Susanne Juranek und der Holländerin Loes Grunnewijk wechselte die Platzierung auch hier von Runde zu Runde. Schließlich hatte Susanne die meisten Reserven und holte sich den 3. Treppchenplatz vor Jana. Es folgten Gesa, Liv und Romy auf den Plätzen 6, 9 und 10. Mit diesem Rennen gehört die Deutschlandcupsaison 2009/10 leider schon wieder der Vergangenheit an. Auch in diesem Jahr dominierten unsere Damen das Renngeschehen. Mit Birgit Hollmann war lediglich eine erfahrene "Fremdfahrerin" erfolgreicher. An sie ging schließlich der klare Sieg in dieser Wertung. Jana Süß und Agnes Naumann konnten sich im Saisonverlauf stark steigern und erreichten noch kurz vor knapp die Gesamtplätze 2 und 3. Romy Schneider gewann zum 2. Mal in Folge die Wertung der Juniorinnen – und wurde im starken Frauenfeld respektable 13te der Gesamtwertung! In der Klasse der weiblichen Jugend konnte sich Cindy Hoffmann in ihrem letzten U17-Jahr noch einmal den 3. Gesamtplatz sichern – bevor sie sich in der nächsten Saison mit den starken Frauen/Juniorinnen messen muß. Mit den Gesamtplatzierungen 4, 6, 15, 19 und 22 (Susanne Juranek, Liv-Susanne Bachmann, Sabrina Schweizer, Ulrike Lichtenstein, Gesa Brüchmann) zeigte das Stevens-1A-Crossteam erneut eine starke Teamleistung. Pünktlich zum Saisonziel – Deutsche Meisterschaft – gehen die Formkurven der Stevens-1A-Crosserinnen steil nach oben. Was auf einen spannenden Wettkampf hoffen lässt! ![]() Mit einem Experiment beendete der Tus Bramsche das Jahr 2009 - ein Sprintrennen. Eine 1km kurze Runde, durch eine Reithalle, über eine Brücke, etwas Wiese und natürlich über Hürden, musste unterschiedlich häufig durchfahren werden. Dieser Herausforderung stellten sich Susanne Juranek und Ulrike Lichtenstein. Zuerst musste die Runde von jeder Fahrerin einzeln durchfahren werden. Anhand der Vorlaufzeiten wurden die Paarungen für die Halbfinale und Finale zusammengestellt. Mit der ungewohnt kurzen Rennzeit kamen Nicole Walker-Olbering und Viviane Vaße (beide Rsg Lohne-Vechta) am besten zurecht, knapp gefolgt von Susanne Juranek und der nach wie vor gesundheitlich angeschlagenen Ulrike Lichtenstein. Ulrike genügte aber der 4. Platz an diesem Tag um die Gesamtführung des Weser-Ems-Cup zurück zu holen. |
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7. Lauf Weltcup, Heusden-Zolder (B)
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Sa, 26.12.2009 So, 27.12.2009 Di, 29.12.2009 |
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Für die meisten Fahrerinnen steht jetzt im Vordergrund, sich den letzten Schliff für die anstehende Deutsche Meisterschaft am 9./10. Januar in Magstadt zu holen.
Für Sabrina Schweizer stand erneut ein Weltcupeinsatz an, diesmal im belgischen Zolder. Auch Belgien war noch fest in der Hand des Winters. Die zum Teil stark vereiste Strecke war anspruchsvoll und schwer zu fahren. Sabrina konnte sich im Rennen schnell nach vorn kämpfen, stürzte aber in der letzten Runde in einer Abfahrt schwer auf den Kopf. Ein wenig benommen konnte sie, durch starke kämpferische Leistung, das Rennen dennoch auf einem starken 22. Platz beenden. Cindy Hoffmann, Christian Ehrke,Susanne Juranek, Jana Süß und Romy Schneider zogen hingegen einen Start im eigenen Land vor. Unterstützung erhielten sie hier durch Neuzugang Gesa Brüchmann, die das Stevens-1A-Crossteam bis zum Saisonende unterstützen wird. Auch in Hamburg war die Strecke durch Eis, Schnee und Matsch extrem anspruchsvoll. Im Rennen der U17 konnte Christian nach langer Rennpause einen sicheren Sieg einfahren. Cindy hatte mit Jessicca Lambracht und Lisa Schaub erneut ihre Dauerkonkurentinnen bei sich. Sie konnte eine Runde Anschluß an beide Fahrerinnen halten. Dann verließen sie die Kräfte, so dass sie erneut den 3. Platz ereichte.
Im Frauenrennen bildete sich schnell ein Führungsduo, bestehed aus Jana und Susanne. Nach kurzen Startproblemen konnte Gesa schnell auf den 3. Rang vorfahren. Den Anschluß an das Führungsduo schaffte sie aber nicht mehr. Eine überraschend starke Leistung zeigte Romy. Sie wurde als 4. Frau gleichzeitig beste Juniorin. Bereits einen Tag später startete Jana beim letzten Lauf des Panther Cross Cup in Neubrück. Das Rennen wurde zusammen mit den Senioren gefahren. Auf der anspruchsollen, Singletrail-lastigen Strecke war ein Überholen der langsameren Senioren kaum möglich, so dass Jana in der ersten Runde keinen nennenswerten Vorsprung herausfahren konnte. Ab der 2.Runde konnte sie das Tempo erhöhen und trotz sicherer Fahrweise das Rennen gewinnen. Somit kann Jana den 4. Sieg in Folge für sich verbuchen. Liv-Susanne Bachmann nutzte die Möglichkeit, ein Rennen des niederländischen „Deutschlandcups“ zu fahren. Als „Ausländerin“ musste sie, im ca. 40 Fahrerinnen umfassenden Starterfeld, aus der 8. Startreihe starten. Auf der teils verwinkelten und vereisten Strecke war ein Überholen nur an wenigen Stellen möglich. So konnte sie sich zunächst nur langsam nach vorn kämpfen. Am Ende erreichte sie mit einem respektablen 14. Platz das Ziel.
Mit Sabrina Schweizer, Susanne Juranek und Liv-Susanne Bachmann standen gleich 3 Fahrerinnen bei dem belgischen Klassiker am Start. Ein Rennen der Superlative. Mit Bier, Hamburgern und Pommes kann man in Belgien trotz einem Grad Außentemperatur und Dauerregen hunderte Crossbegeisterte Fans an die matschige Rennstrecke locken! Auch hier trafen die 1A-Crosserinnen auf ca. 50 Fahrerinnen. Unter ihnen nahezu die komplette Weltspitze. Sabrina kam mit der anspruchsvollen, kräftezehrenden Strecke bestens zurecht. Sie konnte sich zunächst in einer Gruppe um Platz 10 halten, fiel dann aber aufgrund eines Defektes etwas zurück. Susanne konnte sich mit einer starken Leistung bis zum Rennende im Mittelfeld halten. Liv fuhr nahezu das komplette Rennen zusammen mit einer weiteren Deutschen Starterin in einer 4-er Gruppe. Sie wurden jedoch kurz vor ihrer letzten Runde von der späteren Siegerin eingeholt und konnten somit die letzte Runde nicht mehr in Angriff nehmen, da überrundete Fahrer für die letzte Runde aus dem Rennen genommen werden. |
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Gr. Stevens Preis am Silbersee und Berenbosteler See
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Sa, 19.12.2009 So, 20.12.2009 |
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Pünktlich zum Wochenende hielt, mit starken Schneefällen und sibirischer Kälte, der Winter Einzug in Deutschlands Norden. Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen konnte mit Cindy Hoffmann, Romy Schneider, Jana Süß und Liv-Susanne Bachmann nur ein kleiner Teil des Stevens-1a-Crossteams bei beiden Rennen am Start stehen. Bei Sonnenschein und Temperaturen unter -10°C wurde am Samstag erstmals ein Crossrennen in Langenhagen bei Hannover ausgetragen. Die flache und wenig technische Strecke verfügte entlang des Silbersees über 2 lange Sandpassagen, die aber aufgrund des gefrorenen Bodens leicht zu fahren waren. Hinzu kam etwas Wiese und viel Asphalt. Im Rennen der weiblichen Jugend konnte Cindy mit ihrem 2. Platz erneut wichtige Punkte sammeln. Im Rennen der Frauen fuhr Jana einen Start-Ziel Sieg ein. In der letzten Runde konnte Alexa Hüni zu Jana aufschließen, durch kluge Renneinteilung hatte Jana die Konkurrenz aber fest im Griff. Auf Rang 3 folgte Nicole Walker-Olberding. Liv und Romy belegten die Plätze 6 und 7.
Am Sonntag dann stand ein weiteres Rennen in Hannovers Norden an. Auch in Garbsen führte die Strecke erneut am Ufer eines Sees – hier hieß er Berenbosteler See – entlang. Der Himmel war im Vergleich zum Vortag mit Wolken verhangen, aus denen hin und wieder etwas Schnee rieselte. Die Temperaturen waren zwischenzeitlich auf kuschelige Minus 5 Grad geklettert. Die Strecke verfügte durch häufige Richtungswechsel und glatten Untergrund über deutlich mehr technische Raffinesse. Wie schon tags zuvor konnte Cindy den 2.Platz erreichen. Im Rennen der Frauen verfolgte Jana ein deutliches Ziel: - Den 2.Sieg an einem Wochenende einzufahren. Nach geglücktem Start konnte sie bereits wichtige Meter zwischen sich und das Frauenfeld bringen. Jana konnte ein konzentriertes und technisch sauberes Rennen fahren, so dass sie schließlich mit deutlichem Vorsprung vor Alexa Hüni und Nora Schaufuß gewann. Romy fuhr lange Zeit um Platz 3, verlor aber durch einen Sturz wichtige Sekunden und fiel bis auf Rang 6 zurück. Durch ihre starke Leistung konnte sich Jana im Deutschlandcup-Klassement bis auf Rang 2 verbessern, der auch dem Endstand entsprechen dürfte. |
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12. Lauf SKS Deutschland Cup Cross, Schmelz
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Sa, 12.12.2009 So, 13.12.2009 |
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Während ein Teil des Teams das erste winterliche Wochenende der laufenden Saison zum intensiven Training nutzte, sammelte der andere Teil noch einmal fleissig Punkte in den jeweiligen Cupwertungen.
Nach einem, zumindest für sie selbst, unbefriedigenden Ergebnis am vergangenen Wochenende beim Frankfurter Radcross schraubte Agnes Naumann ihr Trainingspensum deutlich nach unten und gönnte sich unter der Woche ein wenig Ruhe. Ausgeruht, aber mit geringen Erwartungen, machte sie sich dieses Wochenende auf den Weg in’s Saarland, um die Chance zu nutzen, zwei Deutschlandcuprennen an einem Wochenende zu fahren. Am Samstag wurde zunächst das Rennen in Schmelz ausgetragen. Neben Agnes war die sicherlich favorisierte Elisabeth Brandau am Start. Diese übernahm auch von Beginn an die Führung. Agnes heftete sich an ihre Fersen und ließ den direkten Kontakt nicht abreißen. Auf den letzten 200 Metern gab sie noch einmal alles, überholte sie und überraschte dadurch nicht nur sich selbst. Der von Agnes erwartete Zielsprint blieb jedoch aus. Brandau gab sich, vermutlich von der ungewohnt starken Konkurrenz überrascht, kampflos geschlagen. Rang 3 erreichte Eva Böhrer vom RSC Wiesbaden.
Bereits einen Tag später ging für Agnes in Homburg der Kampf um Deutschlandcup-Punkte weiter. Homburg war fest in der Hand des Winters. Ein Temperatursturz sorgte für eine verschneite aber matschige Strecke. Trotz des grandiosen Rennens vom Vortag waren Agnes Erwartungen gering, zumal hier mit Martina Zwick eine weitere starke Fahrerin am Start stand. Nach etwas verpatztem Start genügte Agnes die Einführungsrunde, um als Erste in’s Gelände zu gehen. Der matschige, Mountainbike-ähnliche Kurs kam unserer Fahrerin sehr entgegen. Sie verstand es, ihr fahrtechnisches Können zu nutzen und setzte sich schnell von der starken Konkurrenz ab. Agnes schaffte es, ihren Vorsprung Runde für Runde ausbauen und siegte am Ende deutlich. Zwick und Brandau bildeten das Verfolgerduo. Den Kampf um Platz 2 entschied schließlich Elisabeth Brandau für sich. Durch die starke Leistung des Wochenendes konnte sich Agnes bis auf Rang 3 der Deutschlandcup-Gesamtwertung fahren, wodurch sie sich in ihrer ersten Crosssaison vermutlich selbst am Meisten überraschte. Für Claudia Seidel hieß es beim letzten Lauf des Bioracer-Cups: Durchfahren und den Gesamtsieg holen! Kein leichtes Unterfangen - wie Claudia schon vor dem Rennen schmerzhaft feststellen sollte.
Der technisch einfache Streckenverlauf gewann durch verschneiten teils eisigen Untergrund, gehörig an Anspruch. Schon beim Warmfahren stürzte Claudia und verletzte sich am Knie. Für sie stand fest - Zähne zusammenbeißen und einen Podestplatz erkämpfen! Aufgrund der Verletzung musste sie aber etwas verhaltener fahren. Um den Tagessieg, errungen durch Birgit Hollmann, konnte sie somit nicht mitfahren, Platz 2 verteidigte sie aber souverän gegen Daniela Storch vom austragenden Verein. Dieser 2. Rang genügte Claudia, um den Bioracer Cross-Cup vor Birgit Hollmann und Daniela Storch zu gewinnen. Ulrike Lichtenstein muß sich seit mehreren Wochen mit einer hartnäckigen Erkältung herumschlagen. Aus diesem Grund musste sie eine unfreiwillige Pause einlegen und 2 Rennen des Cups auslassen. Um eine Chance auf den Gesamtsieg zu haben, ist für sie nun jedes Rennen von enormer Wichtigkeit. Auch dieser Kurs wies keinen nennenswerten technischen Anspruch auf. Als rennentscheidend sollte sich hier der einzige lange und steile Anstieg erweisen. Nach dem Start konnte sich Ulrike mit 2 weiteren Fahrerinnen an die Spitze setzen. 3 Runden fuhren alle 3 Fahrerinnen gemeinsam. Dann schwanden Ulrikes Kräfte jedoch merklich, so dass sie die beiden Konkurrentinnen ziehen lassen musste. Trotz allem blieb für Ulrike ein starker 3.Platz. Platz 1 ging somit an Lokalmatadorin Manja Wall, vor Nicole Walker-Olberding auf Platz zwei. |
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11. Lauf SKS - Deutschlandcup Querfeldein 2009 - 2010, Frankfurt a. M. |
So, 06.12.2009 |
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Bei nicht sehr kaltem aber dafür richtig nassem Wetter traf sich die nationale und internationale Cross-Elite in Frankfurt zum Traditionsrennen am Bornheimer Hang. Im Rennen der Frauen standen mit der amtierenden Weltmeisterin Marianne Voß aus den Niederlanden, Hanka Kupfernagel, Sanne van Paassen, Pavla Havlinkowa aus der Tschechischen Republik und Helen Wyman aus England gleich eine Handvoll der besten Crosserinnen der Welt am Start.
Diese fünf Fahrerinnen machten dann auch das Rennen auf dem durch den tagelangen Regen und die vorangegangenen Rennen sehr matschigen und rutschigen Untergrund unter sich aus. Bereits nach einer Runde war diese Gruppe dem Rest des Feldes enteilt. Dahinter musste sich Susanne Juranek nach einem Sturz in der ersten Runde, in den sie unverschuldet geraten war, von ganz hinten wieder ans Feld heran kämpfen – ein fast aussichtsloses Unterfangen bei diesen Bedingungen. Besser erging es der frisch gebackenen Landesmeisterin Sabrina Schweizer, die immer besser in Fahrt kam. Sie pflügte gemeinsam mit Birgit Hollmann um den Kurs, konnte diese in der letzten von insgesamt fünf zu fahrenden Runden sogar einige Sekunden hinter sich lassen und sich in diesem starken internationalen Feld Rang 10 sichern. Jana Süß auf Rang 15 und Agnes Naumann auf Rang 16 fuhren ein konstant-starkes Rennen und bewährten sich unter den sehr schwierigen Bedingungen in der Äppelwoi-Metropole. Für sie galt es in erster Linie Erfahrungen auf dem Europameisterschafts-Kurs für 2010 zu sammeln. |
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Niedersächsische Landesverbandsmeisterschaft, Hannover |
Sa, 05.12.2009 |
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Am 2. Adventswochenende fanden bundesweit die Landesverbandsmeisterschaften statt. Austragungsort der niedersächsischen Titelkämpfe war die Crossstrecke an der Hannoverschen Radrennbahn. Frauen und Juniorinnen starteten hier in einem gemeinsamen Rennen. Das Stevens-1a-Crossteam musste auf Ulrike Lichtenstein und Liv-Susanne Bachmann verzichten. Die verbleibenden Fahrerinnen, Rebecca Sadowski (U19), Susanne Juranek und Jana Süß präsentierten das Team trotz allem sehr erfolgreich. Der ca. 1,5 km schnelle, flache Rundkurs verlangte von den Fahrerinnen kaum technisches Können. Vielmehr war Kraft gefragt. Wie erwartet setzte sich das Aa-Crossteam Duo Juranek/Süß an die Spitze des Feldes. Die ersten Runden fuhren Jana und Susanne gemeinsam, und bauten so den Vorsprung auf die drittplatzierte Nicole Walker-Olberding (Rsg Lohne-Vechta) kontinuierlich aus. Schließlich erhöhte Susanne wenige Runden vor Rennende das Tempo und setzte sich somit etwas von Jana ab. Somit hieß es, wie bereits in den letzten beiden Jahren: Susanne Juranek vor Jana Süß. Im Rennen der Juniorinnen bestätigte Rebecca Sadowsky erneut ihre steigende Form. Sie holte sich hier ungefährdet ebenfalls den Titel. Brandenburgische Landesverbandsmeisterschaft Hohen-Neuendorf In Brandenburg war die Stevens-1A-Crosserin Cindy Hoffmann nahezu konkurrenzlos. Auf der hügeligen aber gut zu fahrenden Strecke konnte sie sich im Rennen der weiblichen Klassen schnell von der U17-Konkurrenz absetzen, diese teilweise sogar überrunden. Cindy gab trotzdem ihr Bestes und fuhr ein starkes Rennen im Feld der Frauen. Sie errang erwartungsgemäß ebenfalls den Titel der Landesmeisterin. |
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Sächsische Landesverbandsmeisterschaft, Waldenburg |
Sa, 05.12.2009 |
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An diesem Wochenende fanden in Waldenburg ( bei Glauchau) die „Sächsischen Landesverbandsmeisterschaften“ im Radcross statt. Der Blick zum Himmel sagte mir schon am Morgen, dass dies wohl ein sehr nasses Rennen werden wird. Genauso kam es dann auch, wobei es aber weniger von oben, jedoch sehr von unten her überaus feucht zuging. Pünktlich 10.47 Uhr gingen die 8 Frauen ins Gelände. Gleich nach dem Start setzte ich mich an die Spitze und „spulte“ mein Rennen ab. Die 2km lange Strecke, die 5 mal zu fahren war, erwies sich recht anspruchsvoll. Die kurzen und steilen Anstiege konnte ich wegen des rutschigen Schlammes nicht immer durchfahren, so dass hin und wieder ein paar kleine Laufabschnitte zu bewältigen waren. Auch in den engen Kurven, der Sandgrube, auf den aufgeweichten Wiesenabschnitten und in den Abfahrten war volle Konzentration erforderlich! Trotzdem kam ich bestens mit den Bedingungen zurecht und baute meinen Vorsprung von Runde zu Runde aus, so dass ich meinen Sieg ungefährdet einfahren konnte. Auf jeden Fall hat das Rennen Spaß gemacht! Claudia |
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BaWü-Meisterschaft, Wangen i.A. |
Sa, 05.12.2009 |
Am 05.12. fanden zum zweiten Mal die Baden- Württembergische Meisterschaften in Wangen im Allgäu statt. Ein Heimrennen für Sabrina Schweizer. Auf Wunsch von Sabrina starteten die weiblichen Klassen gemeinsam mit der männlichen Jugend. "Ich versuchte von der letzten Position ganz nach vorn zu fahren. Ich wollte das Rennen nutzen um mehr Erfahrung in einem größeren Starterfeld zu bekommen." Sabrina kämpfte sich Runde für Runde nach vorne und gewann souverän den Titel. |
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8. Lauf SKS Deutschland Cup Cross, Döhlau
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Sa, 21.11.2009 So, 22.11.2009 |
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Agnes Naumann, Sabrina Schweizer, Romy Schneider und Liv-Susanne Bachmann nutzten das Doppelrennwochenende in Franken zum internationalen Vergleich. Den Einstieg in das Wochenende bildete zunächst das Rennen in Döhlau.
Mit der Britin Helen Wyman stand hier bereits eine der weltbesten Crossfahrerinnen am Start. In einem grandiosen Anfang übernahm Cross-Neuling Agnes Naumann zunächst die Führung, wurde aber von Helen Wyman schnell in ihre Schranken verwiesen. So bildete sich eine zunächst 4-köpfige Verfolgergruppe, bestehend aus Birgit Hollmann, Elisabeth Brandau, Agnes Naumann und Sabrina Schweizer.Sabrina hatte sich von ihrem Trainingslager noch nicht ganz erholt und musste die Gruppe fahren lassen. Zur Mitte des Rennens war es Agnes gelungen, sich zusammen mit Elisabeth Brandau von Birgit Hollmann abzusetzen. Da man sich zwischenzeitlich aber uneinig über die Führungsarbeit war, schaffte Birgit Hollmann wenige Meter vor der Zielgeraden den Anschluss an die Gruppe. Sie konnte ihre ganze Erfahrung nutzen und sprintete vor Elisabeth Brandau auf den 2. Rang. Für Agnes blieb, trotz starker Leistung, der undankbare 4. Rang. Es folgten Sabrina (5), Liv (7) und die gesundheitlich angeschlagene Romy (9).
Nur einen Tag später kam es in Strullendorf zu einem Stelldichein der Spitzen-Crossfahrerinnen. Neben Helen Wyman standen hier zudem Hanka Kupfernagel und die Tschechin Pavla Havlikova am Start. Diese übernahmen auch sofort die Führung. Agnes und Sabrina bildeten mit Birgit Hollmann, Martina Zwick und Elisabeth Brandau die Verfolgergruppe, in der die Führung stets wechselte. Im Verlauf des gesamten Rennes konnte sich keine der Fahrerinnen aus dieser Gruppe entscheidend absetzen. So entschied sich das Rennen auf den letzten Metern. Auch hier erwies sich Birgit Hollmann als gute Taktikerin und erreichte vor Martina Zwick den 4. Rang. Sabrina folgte als beste 1A-Crosserin auf dem 6. Rang vor Elisabeth Brandau und Agnes. Den Sieg des Rennens holte sich wie erwartet Hanka Kupfernagel, die in Helen Wyman jedoch eine ebenbürtige Gegnerin gefunden hatte. Platz 3 ging an Pavla Havlikova. Das Stevens-1A-Crossteam war jedoch nicht nur international unterwegs. Claudia Seidel holte sich den Sieg beim 6. Gelenauer Querfeldeinpreis, zugleich dem 5. Lauf der Bioracer Cross-Challenge. Auf der hügeligen, technischen Strecke konnte Claudia ihre Stärken als Mountainbikerin komplett ausspielen. Sie siegte souverän mit fast einer Minute Vorsprung vor Daniela Storch (Chemnitz) und Katja Schmidt (Bautzen).
Rebecca Sadowski startete beim Stevens-Cross-Cup „Rund um den Kieler Fernsehturm“. Nach einer trainingsreichen Woche kam sie gut ins Rennen und konnte sich, bis zu einem Sturz, im Mittelfeld halten. Danach hatte sie etwas Mühe, sich wieder ins Rennen zu finden. Am Ende konnte sie sich trotzdem den 3. Platz der Juniorinnen sichern. |
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7. Lauf Deutschlandcup, Kleinmachnow
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Sa, 14.11.2009 So, 15.11.09 |
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Den Auftakt zum großen Rennwochenende bildete bereits am Samstag das Deutschlandcup-Rennen im brandenburgischen Kleinmachnow. Dieses Traditionsrennen zählt durch seine nahezu einzigartige Strecke und der grandiosen Stimmung am Parcours zu einem der schönsten Rennen in Deutschland. Die 2,5 km lange Strecke führt im kurzen Auf und Ab über die sandigen, wurzeligen Wege der Kiebitzberge.
Wie gewohnt wurden zunächst die jüngeren Jahrgänge auf die Strecke geschickt. Darunter auch unser jüngstes Teammitglied, Cindy Hoffmann. Leider konnte Cindy in der vergangenen Woche ihre Erkältung nicht auskurieren und ging stark geschwächt an den Start ihres Heimrennens. Zunächst konnte sie die Führung übernehmen. Von Runde zu Runde fiel ihr das Atmen schwerer und sie musste Jessica Lambracht ziehen lassen. Trotzdem beendete sie, nach großer kämpferischer Leistung, das Rennen als Zweite. Im Rennen der Frauen kam es erstmals in diesem Jahr zu einem Aufeinandertreffen der „Größen“ des Deutschen Crosssports - Hanka Kupfernagel und Birgit Hollmann. Für das Stevens 1A-Crossteam galt es somit, zumindest einen Podiumsplatz einzufahren. Hanka Kupfernagel nahm erwartungsgemäß direkt nach dem Start die Führung, gefolgt von Birgit Hollmann und Jana Süß vom Stevens-1A-Crossteam. Nach dem ersten Sandberg, der von allen Starterinnen gelaufen werden musste, konnte zumindest Susanne Juranek den Anschluss an das Führungstrio herstellen. Liv-Susanne Bachmann und Romy Schneider waren beim Übergang ins Gelände zunächst hinter einer anderen Fahrerin eingebaut, so dass sich nach vorn bereits eine Lücke bildete. Im Verlauf der ersten Runde gelang es Liv, gefolgt von Nora Schaufuß, zunächst den 5. Platz zu übernehmen. Den Abstand zu Susanne und Jana konnte sie allerdings nicht verringern. Im Verlauf des Rennens erwies sich Susanne als die stärkste Verfolgerin und konnte mit sicherem Abstand auf den 3. Rang fahren. Es folgten Jana Süß (4.), Liv-Susanne Bachmann (6.) und Romy Schneider, erneut als schnellste Juniorin (8.). Somit musste Liv, erwartungsgemäß, die Führung im Deutschlandcup an Birgit Hollmann abgeben. Es folgen auf Rang 3 und 4 Susanne und Jana. Bereits einen Tag später traf mit Rebecca Sadowsky erneut eine 1A-Crosserin auf Hanka Kupfernagel, diesmal beim Stevens-Cross-Cup in Güstrow. Aufgrund einer hartnäckigen Erkältung konnte Rebecca in den vergangenen Wochen nicht gezielt trainieren und trat geschwächt an. Das Rennen in Güstrow führte hauptsächlich durch ein Waldgebiet, so dass die Wege teils stark mit rutschigem Laub bedeckt waren.
Nach missglücktem Start konnte sich Rebecca ein schnelles Hinterrad schnappen und zumindest anfangs davon profitieren. Aufgrund des Trainingsrückstandes fehlte ihr gegen Rennende etwas die Kraft. Dennoch erreichte sie als schnellste Juniorin den 7. Platz im stark besetzten Frauenfeld. Für Romy Schneider und Claudia Seidel hieß es hingegen, beim Bioracer Cross-Cup in Granschütz, um den Titel der mitteldeutschen Meisterin zu kämpfen. Die 1,9 km lange und technisch anspruchsvolle Runde wies wenige Höhenmeter auf. Claudia ging gestärkt ins Rennen und hatte sich zumindest einen Platz auf dem Podium vorgenommen. Nach starkem Start konnte sie sich direkt hinter Birgit Hollmann einreihen und ihr Tempo zunächst mitgehen. Am Ende gab sie den sicheren 2. Platz, auch nicht mehr her und darf sich ab heute „Mitteldeutsche Vizemeisterin“ nennen. Auf dem 3. Platz folgte Nora Schaufuß. Romy Schneider wurde auch hier, als 6.Platzierte, beste Juniorin. Ebenfalls am Sonntag stand für Ulrike Hannöver der 4. Lauf zum Weser-Ems-Cup in Osnabrück auf dem Plan. Da Ulrike bereits die letzten 3 Rennen deutlich gewinnen konnte, sollte auch in Osnabrück eine gute Platzierung für sie herausspringen. Die ca. 2 km lange, abwechslungsreiche Runde führte zuschauerfreundlich, nahezu komplett einsehbar, rund um den Osnabrücker Attersee. Kurze Asphaltstücke wechselten sich mit Wiesenpassagen ab. Neben einer Treppen und einer kurzen Bergauf-Strecke wurden die letzten 100 Meter direkt am Seeufer, durch tiefen Sand zurück gelegt. Ulrike konnte sich vom Start weg sofort mit Nicole Kampeter und Bettina Lambracht absetzen. Ab der 2.Runde übernahm sie die Führung, die sie Runde für Runde ausbauen konnte. Zum 4.Mal in Folge bleibt Ulrike somit ungeschlagen und führt den Weser-Ems Cup souverän an.
Nach einem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca wollte die Wangenerin Sabrina Schweizer das Rennen in Stuttgart nutzen um ihre Vorbereitungsphase abzuschließen. Am Start standen mit Elisabeth Brandau, Martina Zwick und eben Sabrina Schweizer drei sehr starke Fahrerinnen. So stand Qualität statt Quantität am Start. Durch die geringe Anzahl der Fahrerinnen starteten die Frauen gemeinsam mit den Junioren. Elisabeth Brandau eröffnete das Rennen mit einer sehr schnellen ersten Runde – auf dem schnellen Kurs waren derer insgesamt acht zu absolvieren. Schnell bildete sich durch Schweizer und Brandau eine Doppelspitze die sich kontinuierlich von Martina Zwick absetzten und im Rennen der Junioren vorne mitmischen konnten. 3 Runden vor Rennende musste Sabrina Schweizer ihrem harten Trainingslager Tribut zollen und verlor kurzzeitig den Anschluss an Brandau. Schweizer versuchte noch einmal ran zufahren schaffte es aber bis ins Ziel nicht mehr. Somit wurde die 19-jährige Sabrina Schweizer hervorragende Zweite - bei ihrem erst zweiten Rennen der noch jungen Saison! |
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3. Lauf Weltcup, Nommay(F) |
So, 08.11.2009 |
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Mit Susanne Juranek startete am vergangenen Wochenende das erfahrenste Teammitglied des Stevens 1A-Crossteam beim Weltcup im französischen Nommay.
Vor 5 Jahren war dies ihr erstes Weltcuprennen, an das sie gute Erinnerungen hat. In den darauffolgenden Jahren nahm das Schicksal seinen Lauf: immer regnete es, immer traf sie die falsche Materialauswahl und nie war es so wiklich "ihr Tag". Also sollte das Rennen in diesem Jahr noch einmal eine Chance auf Besserung bekommen. Vorgenommen hatte sich Susanne eine Platzierung unter den ersten 30. Wie immer regnete es am Vortag des Rennens. Somit war der Lehm-/Grasboden, der 2,7 km Runde, extrem aufgeweicht und rutschig „wie Schokopudding“. Nach passablem Start konnte sich Susanne mit Elisabeth Brandau in einer großen Gruppe halten. In einer Laufpassage verlor sie, aufgrund eines Fehlers, den Anschluß an die Gruppe und fuhr allein wenige Meter hinter dieser her. Allein war es für sie unmöglich, den Abstand zu verringern und aufzuschließen. Durch einen Radwechsel verlor sie dann nochmals wichtige Sekunden. Zu ihr schlossen zwei weitere Fahrerinnen auf, so dass man sich nun zu dritt um Anschluß bemühte. Als in der 6. Runde klar war, dass es zu einer Überrundung durch die Führende, Katherine Compton, kommen würde, startete Susanne einen Angriff und konnte sich einen sicheren Abstand zu ihren beiden Mitstreiterinnen verschaffen. So entschied sie zumindest das „kleine Finale“ für sich und erreichte am Ende mit dem respektablen 31. Platz auch fast noch das selbstgesteckte Ziel. |
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2. Lauf des Panther-Cross-Cup, Braunschweig Lehndorf
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Sa, 07.11.2009 So, 08.11.2009 |
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Als erste 1A-Crosserin startete Jana Süß bereits am Samstag bei ihrem „Heimrennen“ in Braunschweig Lehndorf. Die 1,6 km Runde ist bekannt für schlammigen Untergrund und Singletrails. Die lehmige, teils matschige Strecke forderte aufgrund vieler Wurzeln und Kurven volle Konzentration und Steuerkunst. Jana konnte nach dem Start zunächst hinter Nicole Kampeter auf dem 2. Rang fahren.
Aufgrund des hohen Singletrail-Anteils konnte sie diese erst zu Beginn der 2. Runde überholen. Die gewonnene Führung baute sie weiter aus und fuhr einen sicheren und damit zugleich ihren ersten Sieg der laufenden Cross-Saison ein. Ebenfalls am Samstag startete für die Nachwuchsfahrer das Deutschlandcup-Wochenende mit einem Schlammrennen in Wiesbaden, unsere Youngsters Cindy und Christian waren allerdings bereits mit Halsschmerzen und aufkommender Erkältung angereist.
Christian rutschte nach starkem Start aus den Pedalen und landete schmerzhaft auf dem Steiß. Trotz komplett verkorkstem Rennen erreichte Christian noch einen 5. Platz und sicherte sich somit wichtige Punkte im Deutschlandcup. Cindy konnte von Beginn an mit ihren Konkurrentinnen mithalten. Sie ließ sich jedoch an einem der ersten Hindernisse aus dem Rhythmus bringen und verlor den Anschluss an das Führungsduo. Platz 3 war ihr aber nicht zu nehmen. Bereits einen Tag später machte der Deutschlandcup erstmals Station im badischen Karlsruhe. Die beiden 1A-Nachwuchscrosser erhielten hier Unterstützung durch Liv-Susanne Bachmann, die den Deutschlandcup nutzte, um der Familie einen Besuch abzustatten.
Die 2 km lange, schnelle Strecke führte hauptsächlich über eine teils rutschige und aufgeweichte Wiese, die vor allem in den Abfahrten schwierig zu fahren war. Hinzu kamen mehrere kurze, aber steile Anstiege, sowie ein langer Sandkasten. Cindy fühlte sich aufgrund ihrer Erkältung kraftlos. Nach gutem Start fehlte ihr am ersten Berg die Kraft, mit den beiden Führenden mitzufahren. Das Rennen konnte sie aber, wie schon am Samstag, auf dem 3. Platz beenden. Auch Christian startete stark. Er konnte sich lang auf dem 2. Platz halten. Leider schlug der Defektteufel zu, wodurch für ihn am Ende nur der 6. Rang blieb. Im Rennen der Frauen traf Liv mit Martina Zwick (Team Berner Bikes) auf eine ernst zu nehmende Gegnerin. Nach einem „Verschalter“ direkt am Start konnte sie sich aber bereits zu Beginn des ersten Engpasses direkt hinter Martina einreihen. Nach 3 gefahrenen Runden verlor sie aufgrund von Fahrfehlern den 2. Rang an Martinas Teamkollegin, Bettina Lambracht. Bei dem Versuch, an diese wieder heranzufahren, ließ die Konzentration nach und Liv verhedderte sich in einer Abfahrt im Absperrband, aus dem sie sich erst wieder „befreien“ musste. Im Folgenden versuchte sie, wieder Ruhe in ihr Rennen zu bringen. Schließlich beendete sie das Rennen auf einem 3. Rang, wodurch sie die vorläufige Führung im Deutschlandcup übernimmt. Der starke Regen der vergangenen Tage hinterließ auch an den Bührener Tannen seine Spuren. Da hier hauptsächlich auf Waldwegen gefahren wurde hatte man jedoch weniger mit matschigem Untergrund als mit rutschigen Wurzeln zu kämpfen. Der flache Kurs wies lediglich mehrere kurze „Wellen“ auf, die im Laufschritt besser überwunden werden konnten. Wie schon Jana Tags zuvor musste sich auch Ulrike zunächst hinter der Herforderin Nicole Kampeter einreihen. Mehrere Versuche, diese zu überholen, scheiterten an der schmalen Strecke. 3 Runden vor Rennende konnte Ulrike kurz den Überholvorgang des führenden Seniorenfahrer nutzen und in Folge sogar noch einen Vorsprung zu ihre Konkurrentin herausfahren. Ulrike siegte somit zum 3. mal in Folge und führt deutlich den Weser-Ems-Cup an.
Claudia Seidel und Romy Schneider starteten am vergangenen Wochenende beim 3. Lauf der Bioracer Cross Challenge im sächsischen Riesa. Die 1,7 km lange, technisch anspruchsvollen Strecke auf zum Teil sandigem Untergrund, wies zwar nur wenige Höhenmeter auf, Kondition und Kraft wurde aber aufgrund ständiger Richtungswechsel und Antritte benötigt. Claudia strebte trotz deutlichen Trainingsrückstandes aufgrund von Krankheit und zu schreibender Examensarbeit eine Podiumsplatzierung an. Nach misslungenem Start konnte sie im Rennverlauf Platz für Platz gutmachen und schließlich einen sicheren 2. Platz hinter Birgit Hollmann einfahren. Romy erreichte als beste Juniorin einen starken 5. Rang. Bei beiden ist bereits jetzt ein deutlicher Formanstieg zu verzeichnen, der in den kommenden Rennen auf weitere gute Platzierungen Hoffnung macht. |
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Cross-Europameisterschaft in Hoogstraten(B)
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So, 01.11.2009 |
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Mit Sabrina Schweizer ist am vergangenen Wochenende auch die letzte Fahrerin des Teams ins Renngeschehen eingestiegen. Aufgrund ihrer hervorragenden Vorjahresleistungen erhielt sie die Nominierung des BDR zu Teilnahme an der Cross-Europameisterschaft im belgischen Hoogstraten. Der 2,8 Km lange, sehr schnelle Kurs beinhaltete neben jeder Menge Sand auch 8 knackige Anstiege, die reichlich Kraft und Kondition erforderten. Aufgrund des späten Einstiegs in das internationale Renngeschehen musste Sabrina aus der letzten Startreihe starten. Schon nach der Hälfte der ersten Runde war sie jedoch bis auf Platz 16 vorgefahren. Aufgrund einiger Fahrfehler sowie noch etwas fehlender Rennhärte fiel sie in den zu fahrenden 8 Runden auf Rang 24 zurück. Sie ist damit hervorragend Zweitbeste Deutsche, direkt hinter Elisabeth Brandau (RSC Schönaich). Sabrina zeigte sich zufrieden mit der Leistung ihres ersten Rennens. Zur Optimierung ihrer Form wird sie nun ein einwöchiges Trainingslager auf Mallorca absolvieren. Der nächste internationale Einsatz des Stevens 1A-Crossteam wird schon am kommenden Wochenende beim Weltcup im französischem Nommay durch Susanne Juranek erfolgen. Als erste 1A-Crosserin wurde Juniorin Romy Schneider am vergangenen Wochenende beim 2. Lauf der Bioracer Cross Challenge „Rund um den Sportplatz Tempelwald“ in Greiz in’s Rennen geschickt.
Die 1,5 km kurze Strecke führte zu großen Teilen durch ein Waldgebiet, wodurch die Strecke stark mit Wurzeln und viel Laub versetzt war. Ein langer schwerer Anstieg forderte Kondition und Kraft. Romy fühlte sich gut und visierte einen Platz auf dem Podium an. Nach einer starken Startphase konnte sich Romy im Frauenfeld auf den 2. Platz setzen und im weiteren Rennverlauf den Abstand zur 3.Platzierten weiter ausbauen. Der Sieg ging ungefährdet an Daniela Storch aus Chemnitz. Dritte wurde Sandra Fortunato aus Nürnberg. Bereits einen Tag später machten sich Deutschlands Crosser in Lorsch und Hamburg auf die Jagd nach Punkten für den Deutschlandcup. Agnes Naumann, Romy Schneider, Cindy Hoffmann und Christian Ehrke starteten im hessischen Lorsch. Der Kurs führte durch die historische Innenstadt der Stadt Lorsch und hatte durch Treppen zum Hochlaufen und Hinunterfahren auch Kopfsteinpflaster, zackig gesteckten Wiesenstücken und einem Wall jede Menge Abwechslung für Fahrer und Zuschauer zu bieten.
Zunächst wurde das Rennen der U17 ausgetragen. Cindy konnte nach starker Startphase die Führung übernehmen. Sie fühlte sich stark genug, um den Sieg anzuvisieren. Leider steckt oft der Teufel im Detail. Sie holte sich an einer Bordsteinkante einen Durchschlag und suchte zunächst ein wenig hilflos nach dem Depot. Nach Behebung des Defektes hatte sie jedoch den Anschluss an die restlichen Fahrerinnen verloren. Im Ziel musste sie 4 Fahrerinnen den Vortritt lassen. Auch für Christian Ehrke lief es im Rennen der männlichen U17 nicht ganz optimal. Auch er übernahm nach dem Start die Führung. Aus dem Fehler im Lohner Rennen hatte Christian gelernt und wollte die Führungsarbeit anderen Fahrern überlassen. Er verpasste jedoch den Antritt von Steffen Müller, dem 2 weitere Fahrer folgten. Christian befand sich daraufhin in der 3 Fahrer umfassenden Verfolgergruppe. Den Sprint um Platz 4 konnte er aber klar für sich entscheiden. Im Rennen der Frauen traf man auf ein vergleichsweise kleines aber feines Starterfeld, immerhin hatte sich Hanka Kupfernagel einen Teilnahme nicht nehmen lassen. Agnes fand gut in’s Rennen, konnte das Hinterrad von Hanka Kupfernagel aber nur kurz bestaunen. Denn diese setzte gleich zu Beginn einen starken Antritt und zeigte, dass mit ihr wieder vollständig zu rechnen ist. Agnes fuhr zusammen mit Martina Zwick (Team Berner) um Platz 2. Auf dem 5. Rang folgte zunächst Romy. 2 Runden vor Schluss stürzte Agnes ungünstig und konnte den Abstand nicht mehr zufahren. Am Ende belegte sie trotz des Missgeschicks einen starken 3.Platz. Ebenso stark zeigte sich Romy. Sie wurde im Rennen der Frauen 7, was aber gleichzeitig den Sieg im Juniorinnenrennen bedeutete. Auf bekannt starke Starterfelder traf die Nordfraktion des Teams beim Deutschlandcuprennen in Hamburg-Harburg. Ulrike Lichtenstein, Susanne Juranek, Liv-Susanne Bachmann und Jana Süß fuhren auf der Strecke der Deutschen Cross Meisterschaft 2006 ein starkes Teamergebnis ein.
Eine Strecke, die die Sportler in jeder Art und Weise forderte. Der 2,5 km lange, sehr technische Kurs beinhaltete schmale Wege, losen, zum Teil mit Wurzeln durchzogenen Waldboden, matschige Stücke, holprige Wiese, sowie eine steile, ruppige Abfahrt und ein ebenso steiler, wurzliger und zudem schmieriger Anstieg. Ab dem Start konnte sich zunächst das Führungsduo Susanne und Liv vom Feld absetzen. Gegen Ende der 2. Runde gesellte sich die Dänische Meisterin Nikoline Hansen hinzu. Auf Rang 4 und 5 folgten Jana und Ulrike. Susanne ließ der Dänin zunächst den Vorrang. Da sich diese aufgrund von Fahrfehlern nicht von Susanne absetzen konnte, verschärfte Susanne ihr Tempo und konnte einen ca. 20 Sekunden betragenden Vorsprung herausfahren. Wenige Runden vor Ende musste sie jedoch aufgrund eines Defektes einen Radwechsel vornehmen. In der letzten Runde stürzte sie dann auch noch in den Abfahrt. Nach einer längeren Schrecksekunde setzte sie das Rennen nunmehr an 2. Stelle fort. Diesen Platz rette sie letztendlich auch bis ins Ziel. ![]() Platz 3 ging an eine kämpferisch fahrende Jana. Sie hatte in der Rennhälfte den Anschluß an Liv erreicht und konnte zum Ende des Rennens bis auf wenige Sekunden an Susanne heranfahren. Etwas unzufrieden zeigte sich Ulrike. Sie verteidigte bis zur Zielgeraden ihren 5. Platz, musste sich jedoch auf den letzten Metern Lisa Müller-Ott und Nicole Walker-Olberding geschlagen geben. |
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3. Lauf Deutschlandcups in Lohne |
So, 18.10.2009 |
Am 18.10. wurde im niedersächsischen Lohne beim Traditionsrennen "Rund um den Lohner Aussichtsturm" der 3. Lauf zum Deutschlandcup ausgetragen.Bei spätherbstlichem Wetter wure, erstmals in der laufenden Crosssaison, ein stattliches Teilnehmerfeld erwartet. Das Rennen wurde auf der altbekannten, ca. 2 km langen Strecke ausgetragen. Hauptsächlich ging es hier leicht hügelig, über sandigen Waldboden, der zum Teil stark mit rutschigen Wurzeln versetz war. Aufgrund der ergiebigen Regengüsse der vergangenen Tage war der sandigen Untergrund griffig und gut zu fahren.
Als erste Starter des Crossteams gingen Cindy Hoffmann und Christian Ehrke in der Klasse U17 ins Rennen.Cindy fuhr in der ersten Runde ein starkes Rennen, konnte aber das Hinterrad von Lisa Schaub und Jessica Lambracht nicht halten. Etwas enttäuscht über die eigene Leistung erreichte sie schließlich als sichere Drittplatzierte das Ziel. Christian Ehrke erging es ähnlich. Er fuhr zu Beginn des Rennens stark, aber taktisch unklug. Lange Zeit führte er eine 5-köpfige Gruppe an, von der er sich nicht absetzen konnte. Die lange Führungsarbeit forderte ihr Tribut. Christian blieb letztendlich aber immer noch ein starker 5. Platz. Zu ungewohnt spätem Zeitpunkt wurden 14:20 Uhr die Frauen auf die Strecke geschickt. Weit mehr als 25 nationale und internationale Fahrerinnen standen in der Frauenkonkurrenz, mit den 1a-Crosserinnen, Susanne, Romy, Rebecca, Ulrike und Liv, am Start.
Am stärksten war auch hier Birgit Hollmann einzuschätzen.Während sich Ulrike bei ihrem Heimrennen, aufgrund des starken Teilnehmerfeldes, einen 8. Platz erhoffte, war für Susanne, trotz vorangegangenen USA-Urlaubs und somit erwarteten Trainingsrückstandes, ein Podiumsplatz ein absolutes MUß. Zu Beginn kam es nicht sofort zur Bildung einer Spitzengruppe, da sowohl Birgit Hollmann, als auch Susanne hinter langsameren Fahrerinnen "eingebaut" waren. Erst im Verlauf der ersten Runde konnte sich das, von Birgit Hollmann angeführte, Feld etwas sortieren. Susanne konnte schnell auf den 2. Platz vorfahren. Ein verkürzen des Vorsprunges zu Birgit Hollmann war für sie heute leider nicht möglich.
So versuchte sie möglichst Fehlerfrei zu fahren, um die, ihr folgenden, Senioren- weltmeisteisterin aus den Niederlanden, auf Distanz zu halten.Ulrike und Liv fuhren ab der 2. Runde relativ ungefährdet auf Rang 5 und 6. Wobei sich Ulrike zur Rennmitte etwas von der Teamkollegin absetzen konnte und den 5. Rang, hinter der dänischen Meisterin, für sich sicherte. Die Juniorinnen Romy und Rebecca mussten sich, wie üblich, im Frauenfeld behaupten. Romy fuhr ein souveränes Rennen, musste aber aufgrund eines Defektes in der letzen Runde auf das viel zu große Rad einer Teamkollegin wechseln. Den Sieg konnte ihr in der Juniorenkonkurrenz aber niemand nehmen. Sie siegte mit großem Abstand vor Julia Holzknecht. Rebecca Sadowski erreichte einen starken 3. Platz. |
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2. Lauf Deutschlandcup in Dassow
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So, 11.10.2009 |
Jana Süß und Liv-Susanne Bachmann standen am vergangenen Sonntag am Start des 2. Deutschlandcup-Laufs im mecklenburgischen Dassow.Der Kurs war beiden bereits aus dem Vorjahr bekannt. Das Rennen bot Alles: Kopfsteinpflaster, eng gesteckte Kehren, Hürden, sowie einen Berg, der aufgrund ergiebigen Regens zum Teil sehr aufgeweicht und wenig griffig war. Das herbstlich, nasskalte Wetter der vergangenen Tage sorgte vermutlich dafür, dass das Teilnehmerfeld der Frauen etwas kleiner als in dieser Saison bisher gewohnt ausfiel. Lediglich 10 Frauen wurden gemeinsam mit dem noch kleineren Feld der Junioren auf die Strecke geschickt. Am stärksten war hier Birgit Hollmann einzuschätzen, der bei normalem Rennverlauf ein weiterer Sieg nicht zu nehmen sein sollte. Diese übernahm auch direkt nach dem Start die Führung. Jana konnte trotz schlechtem Start schnell auf den 2. Platz vorfahren und sich zusammen mit Birgit Hollmann und Nora Schaufuß vom Feld absetzen. Liv-Susanne war zunächst auf dem 5.Rang eingebaut. Sie versuchte mehrmals vergeblich, die vor ihr Fahrende zu überholen, musste dann am Berg vom Rad und den Rest des Berges laufen. Dadurch verlor sie zunächst sogar den Sichtkontakt zum Spitzentrio.Jana Süß konnte sich dort noch behaupten, musste leider aufgrund eines Defektes zu Beginn der 2. Runde einen Radwechsel vornehmen. Dadurch verlor auch sie den direkten Anschluss zu Platz 2. Beide Fahrerinnen konnten über die Dauer des Rennens den Abstand zu Platz 2 immer weiter verkürzen, den Anschluß schafften sie jedoch nicht mehr. Der Sieg ging ungefährdet an eine stark fahrende Birgit Hollmann, Platz 2 belegte überraschend Nora Schaufuß vor Jana Süß und Liv-Susanne Bachmann. Ebenfalls am Sonntag fuhr Ulrike Lichtenstein den 2. Lauf des Weser-Ems-Cups. Nach ihrem Sieg beim ersten Lauf strebte sie zumindest einen Podiumsplatz an.Die 1,8 km Runde bestand aus einer langen Startgerade, einer Dreifachhürde, mehreren sandigen Passagen, einer Metallbrücke, sowie mehr oder weniger trockenen Waldpassagen. Schon beim Einfahren merkte Ulrike, dass ihre Form stimmte. Einzig die rutschige Metallbrücke sorgte für ein mulmiges Gefühl. Wie auch in Dassow standen hier ca. 10 Frauen in den Startlöchern. Nach einer verhaltenen ersten Runde schaffte es Ulrike , Platz für Platz gut zu machen. Ab der 4. Runde übernahm sie die Führung und konnte am Ende einen ungehinderten Sieg vor Bettina Lambracht (Berner Bikes) und Nicole Kampeter einfahren. Durch den 2.Sieg in Folge konnte sie schon jetzt ihre Führung im Weser-Ems-Cup weiter ausbauen. |
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Erfolgreiches Wochenende für das Stevens-1A-Crossteam |
05.10.2009 |
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Am vergangenen Wochenende fanden die Auftaktveranstaltungen zweier Cross-Serien statt. Der erste Renneinsatz der Fahrerinnen fand am Samstag, beim 1. Lauf zum Stevens Cross Cup "Cross im Pellens Park" in Bremen statt. Hier starteten die Juniorin Rebecca Sadowski und Liv-Susanne Bachmann. Während Rebecca für sich ein starkes Rennen fahren wollte, definierte Liv ihr Ziel eindeutig mit dem Podium. Wie schon eine Woche zuvor in Hamburg waren auch in Bremen ca. 20 Frauen am Start. Die ca. 2 km lange, schnelle Strecke führte in ständigem Auf und Ab über zum Teil schmale Waldwege mit sandig bis wurzeligem Untergrund. Am Ende der Runde wartete zudem noch eine recht unebene Wiese, auf der man außer mit dem Untergrund auch noch mit einem aufziehenden Herbststurm zu kämpfen hatte.
Nach einem verhaltenen Start benötigte Liv-Susanne Bachmann 2 Runden, um zum Führungsduo aufzuschließen. Sie setzte sich schnell mit der Kielerin Lisa Müller-Ott ab, konnte ab der Rennmitte die Führung übernehmen und in der Folge ihren Vorsprung deutlich ausbauen.Unsere Fahrerin sorgte trotzdem noch für etwas Spannung: 2 Runden vor Rennende rutschte die Sattelstütze Zentimeter für Zentimeter in das Sattelrohr. Ein Fahren war somit nur noch im Stehen möglich. Für die letzte Runde musste schnell ein Radwechsel vorgenommen werden. Der Vorsprung war dahin. Mit viel Einsatz konnte sie aber ihre Führung verteidigen und sogar einen kleinen Vorsprung über die Ziellinie retten. Somit war der erste Sieg der laufenden Saison für das Stevens- 1A-Crossteam eingefahren. Es folgten Lisa Müller-Ott (USC-Kiel) und Telse Faust (RG Uni-Hamburg) Etwas Pech hatte unsere Juniorin. Rebecca verletzte sich bereits in der ersten Runde beim aufspringen und musste das Rennen vorzeitig beenden. Einen Tag später wurde der erste Lauf des Weser-Ems-Cup in Sandkrug bei Oldenburg ausgefahren. Hier startete neben Rebecca Sadowski auch Vorjahresgewinnerin Ulrike Lichtenstein. Während Rebecca, wie schon Tags zuvor, eine gute Leistung zeigen wollte, wollte Ulrike einen Platz unter den Top 3. Die ca. 2 km lange Strecke führte zu 90 % über wurzlige, verwinkelte Waldwege, einen kniffligen Anstieg, sowie 2 längere und tiefe Sandpassagen. Ulrike startete überraschend stark und konnte bereits am ersten Anstieg die Führung übernehmen und diese kontinuierlich ausbauen. In der letzten Runde ließ leider die Konzentration nach und der Vorsprung verringerte sich aufgrund einiger Fahrfehler und falscher Linienwahl. Der Tagessieg war aber trotzdem nicht zu nehmen. Es folgten auf Rang 2 Viviane Vaße (AGC Bertram und Römer) und Nicole Walker-Olberding (RSG Lohne-Vechta). Rebecca konnte zunächst gut ins Rennen starten. Allerdings stürzte sie schon im ersten Renndrittel und musste mehrere Fahrerinnen ziehen lassen. Trotz allem stand für die einzige Juniorin des Starterfeldes am Ende ein 13. Platz zu Buche. Wir gratulieren! |
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Die Crosssaison ist gestartet |
27.09.2009 |
Am letzten Septemberwochenende wurde bei sommerlichen, crossuntypischen Temperaturen von 22 Grad, auf der Pferderennbahn von Hamburg-Horn die neue Crosssaison eingeleitet.Das Stevens-1A-Crossteam nutzte dieses Wochenende zum gemeinsamen Kennenlernen bei Hafenrundfahrt und anschließendem Abendessen. Zur vergangenen Saison hat es für das pinkfarbene Team grundlegende Neuerungen gegeben. Neben dem Hauptteam, bestehend aus den Fahrerinnen, Susanne Juranek, Sabrina Schweizer, Jana Süß, Claudia Seidel, Agnes Naumann, Ulrike Lichtenstein und Liv-Susanne Bachmann, wird auch ein Nachwuchs Team, mit den Fahrerinnen, Romy Schneider (U19),Rebecca Sadowsky (U19), Cindy Hoffmann (U17) und dem Quoten Fahrer Christian Ehrke (U17), bei nationalen und internationalen Rennen zum Einsatz kommen. Das Team nutzte gleich das erste Rennwochenende, um seine Stärke zu präsentieren. ![]()
Der sehr kurze, 1,8 km lange Kurs wies kaum technische Schwierigkeiten auf. Gefahren wurde zum Großteil auf Schotter. Als Scharfrichter sollten sich die 4 langen und tiefen Sandpassagen erweisen. Die erste Entscheidung des Tages fiel für die männliche U17. Mit am Start der einzige männliche Fahrer des Teams. Dieser hatte aufgrund vorangegangener Krankheit wenig trainieren können. Sein Ziel war es mit den Führenden mitzuhalten und Punkte im Deutschlandcup zu sammeln. Aufgrund einer starken Startphase konnte er sich schnell auf dem 3.Rang platzieren und konnte diesen bis ins Ziel halten. Am großen Starterfeld des Frauenrennens konnte man deutlich sehen, wie die Popularität des Crosssports zugenommen hat. 25 Frauen und Juniorinnen standen hier an der Startlinie. Von den Fahrerinnen der pinken Equipe erwischten lediglich Jana Süß und Sabrina Schweizer einen guten Start und
bildeten zusammen mit Birgit Hollmann die Spitze. Alle Anderen reihten sich zunächst im Mittelfeld ein. Schon zu Beginn der ersten Sandpassage war Susanne Juranek zu Sabrina Schweizer aufgeschlossen. Es folgte eine Dreiergruppe, bestehend aus Agnes Naumann, Jana Süß und Liv-Susanne Bachmann. Sabrina Schweizer, die sich eigentlich noch in ihrer Trainingspause befindet, konnte das Tempo der Spitze nicht halten und fiel zurück. Susanne Juranek versuchte den Abstand zu Birgit Hollmann zu verringern, was ihr aber nur bedingt gelang. Schnell stand die erste Siegerin des Tages fest. Birgit Hollmann war einfach zu stark für Susanne und gewann mit geringem Vorsprung vor dieser. Spannender war der Kampf um Platz 3. Runde für Runde änderte sich die Platzierung. Letztendlich konnte Jana Süß den 3. Rang ins Ziel retten. Auf Rang 5 und 6 und 9 folgten Agnes Naumann, Liv-Susanne Bachmann und Ulrike Lichtenstein. Besonders stark fuhr die Jüngste des Teams, Cindy Hoffmann (U17), die mit Rang 12 im Frauen Feld auch alle Juniorinnen hinter sich ließ, jedoch keine Ehrung erhielt. Den nächsten, nahezu vollständigen Teamauftritt, wird es beim Deutschlandcup im niedersächsischen Lohne geben. Suse |
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Auftaktrennen in Hamburg |
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1A-Crossteam mit neuem Hauptsponsor! |
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Crossräder und Rahmenkits zu verkaufen |
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Das 1a-Crossteam verkauft ihre Renner der Saison 2008/09. Bei Fragen oder Anfragen info@1a-crossteam.de
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