News-Archiv Cross-Saison 2010/2011


LVM Cross Berlin und Brandenburg 2011 in Kleinmachnow

So, 27.02.11

Nora Schaufuß Landesmeisterin vor Romy Schneider


Cindy Hoffmann, Romy Schneider & Nora Schaufuß (v.l.n.r.) Am 27.2. gingen Nora Schaufuß, Romy Schneider und Cindy Hoffmann vom Stevens-1A-Crossteam bei den Landesmeisterschaften von Berlin und Brandenburg beim RC Kleinmachnow an den Start.

Noras Ziel war trotz des wenigen Trainings in den letzten Wochen der Titel, bevor es dann ins Trainingslager auf Mallorca geht.

Nach einem etwas chaotischen aber guten Start (die Frauen wurden zusammen mit den Senioren und Junioren auf die Strecke geschickt) konnte Nora sich auf den ersten Metern an die Spitze setzen und ging mit hohem Tempo in die erste Runde.

Auf festem Untergrund und gut fahrbaren Sandpassagen baute sie schnell ihren Vorsprung aus. Auch wenn sie in der zweiten Hälfte des Rennens die fehlende Kraft und Ausdauer spürte, reichte es mit deutlichem Abstand für den ersten Platz. Auf Platz 2 folgten dann Romy und der Rest der Fahrerinnen.

Cindy wurde Landesmeisterin bei den Juniorinnen.



UCI Masters Weltmeisterschaft in Mol, Belgien
Weltcup-Finale in Hoogerheide, Niederlande

Sa, 22.01.11
So, 23.01.11

Susanne Juranek auf Platz 3


Susanne Juranek, Foto: Luc van der Meiren Bei den Masters Weltmeisterschaften im belgischen Mol gewann Susanne Juranek in ihrer Altersklasse (Jg. 1972-1981, Seniorin 1) die Bronzemedaille.
Die ungewöhnliche Rennlänge von 30min kam Susanne dabei entgegen, da ihr nach längerer Verletzungspause noch Kraft fehlte. Es gelang ihr ein guter Start und sie bog als Erste in das lange Sandstück auf dem 2,5 km Rundkurs an der Freizeitanlage „Zilvermeer“ ein.
Der Kurs schien zunächst technisch wenig anspruchsvoll, aber viele sandige Kurven und eine lange Sandpassage nach dem Start verlangte viel Konzentration und Kraft von den Fahrerinnen ab. Am Ende der ersten Runde lag Susanne vorne, aber in kurzem Abstand folgten Mara dal Borgo aus Italien und die 2-fache Weltmeisterin der Klasse Ilona Meter, die nach einem schlechten Start stark aufholte. Diese fuhr in der zweiten von vier Runden auf Susanne auf und überholte sie. Susanne versuchte, das Hinterrad der Niederländerin zu halten, musste sie dann aber ziehen lassen. Am Ende der vorletzten Runde überholte zudem Mara dal Borgo.

Mara dal Borgo, Ilona Meter, Susanne Juranek (v.l.n.r.), Foto: Luc van der Meiren Susanne fuhr mit ihr mit, musste aber auch die am Ende viertplatzierte Kim Banga (Niederland) im Auge halten. „Ich musste aufpassen, dass ich keine Fahrfehler mache, die Abstände waren sehr kurz und eine Medaille wollte ich auf jeden Fall holen! Daher bin ich weniger Risiko gegangen und das waren wohl die Sekunden, die am Ende für Silber fehlten...“
Tatsächlich lagen am Ende nur 28 s zwischen Rang 1 und 4. Susanne zeigte sich zufrieden, wenngleich noch am Anfang der Saison die Goldmedaille das Ziel war: „Natürlich wollte ich auch trotz meines Schlüsselbeinbruchs vor 2 Monaten die Goldmedaille, aber die anderen Fahrerinnen hatten sich natürlich auch auf diesen Tag vorbereitet und ihre Chance ergriffen. Am Ende kann ich mit Bronze zufrieden sein – das war wahrlich kein Selbstläufer, wie man an den Abständen sieht!“ resümierte Susanne anschließend das Rennen.




Seasons End – WM Aus für Gesa Brüchmann


Gesa Brüchmann Aus den Reihen des Stevens-1A-Crossteams ging es für Gesa Brüchmann und Nikoline Hansen am vergangenen Wochenende in die Niederlande.
In Hoogerheide wurde der letzte Weltcup der Saison ausgetragen.

Für Nikoline sollte es das letzte Rennen der Saison sein, da sie sich als Dritte der dänischen Meisterschaften leider nicht für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft qualifizieren konnte.

Mit ganz anderen Ambitionen stand Gesa am Start.
Sie konnte sich im Verlauf der Saison derart steigern, dass sie mit ihrem starken 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften ihre WM Qualifikation fast schon in der Tasche hatte.
Mit einem guten Weltcupresultat wollte sie ihre Klasse unterstreichen.
Im großen internationalen Starterfeld des Weltcups herrscht kurz vor dem Saisonhöhepunkt große Nervosität.
Wenige Sekunden nach dem Start wurde Gesa von einer anderen Fahrerin geschnitten, so dass sie sich Überschlug.
Mit Gesichts- und Beinverletzungen musste sie noch vor Ort ärztlich behandelt werden.

Nikoline Hansen So nahm der erste und wichtigste Weltcupeinsatz der Saison schon nach kurzer Zeit ein tragisches Ende. Verletzungsbedingt ist somit an eine Teilnahme an der Heim-WM nicht zu denken.

Unversehrt kam die Zweite Teamfahrerin ins Ziel. Nikoline Hansen konnte bei ihrem letzten internationalen Renneinsatz der Saison als 36. und schnellste Dänin die Ziellinie überqueren.

Somit können Beide nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen in ihre wohlverdiente Pause gehen.




Stevens Cyclocross Cup Finale in Buchholz

So, 16.01.11

Susanne Juranek zurück nach Verletzung


Susanne Juranek, Foto: Rebecca Sadowsky Beim Finale des Stevens Cyclocross Cup in Buchholz am 16.01. erreichte Susanne Juranek bei ihrem ersten Rennen seit dem 30.10.2010 den 3. Platz.
Susanne, die sich zum Beginn der Crosssaison beim Deutschlandcup in Sankt Wendel das Schlüsselbein gebrochen hatte, nutzte das Finale der Norddeutschen Rennserie, um vor der Masters-WM am kommenden Wochenende in Mol noch ein Rennen zu fahren. „Ich bin erst wieder draußen gefahren, seitdem der Schnee und das Eis getaut ist und bin zunächst auf dem Spinning-Rad gefahren und gelaufen. Ein Rennen im Training zu simulieren ist immer schwer, daher kommt mir dieses Rennen gelegen,“ so Susanne vor dem Start.
Der sandige Rundkurs durch den Stadtwald war gut präpariert, mit einer Treppe, Hürden, ein paar knackigen Anstiegen und mit vielen Wurzeln gespickt. Der Regen der letzten Tage hatte dem Kurs nichts ausgemacht und bei 10°C kam sogar die Sonne heraus.
Das Starterfeld bei den Frauen und Juniorinnen begrenzte sich auf den norddeutschen Raum, allerdings standen immerhin 17 Fahrerinnen am Start. Dennoch war für Susanne klar, dass sie sich auf dem Podium, am besten ganz oben, platzieren musste. Aus der letzten Startreihe startend, kam sie nicht sofort nach dem Start weit genug nach vorne und verlor in den ersten kniffligen, engen Passage wertvolle Zeit auf die Führenden, allen voran Lisa Müller-Ott vom USC Kiel und Benita Wesselhöft (PIRATE-Cross Team). Zwar konnte sich Susanne in der ersten von sechs Runden bereits bis auf den fünften und im Laufe der zweiten Runde auf den dritten Platz vorarbeiten. Der Abstand nach ganz vorne war aber inzwischen zu groß geworden, so dass es am Ende bei einem dritten Platz hinter der Gesamtsiegerin Lisa Müller-Ott und Benita Wesselhöft blieb.
„Ganz zufrieden kann ich mit der Platzierung nicht sein, eigentlich habe ich beide Fahrerinnen in der Tasche. Aber insgesamt war ich zufrieden, weil mir die Schulter keinerlei Probleme bereitete und ich insgesamt merke, dass die Kraft in den Beinen da ist. Dass der letzte Punch noch fehlt ist klar, aber ein paar Tage habe ich ja noch“, zeigte Susanne sich nach dem Rennen einigermaßen zufrieden.



Deutsche Meisterschaft Cross in Lorsch
Dänische Meisterschaft Cross in Haderslev

So, 09.01.11

Schlammschlacht in Lorsch


Gesa Brüchmann Am vergangenen Wochenende wurde im hessischen Lorsch das letzte große nationale Rennen der scheidenden Crosssaison ausgetragen.
Die meisterschaftswürdige, gut überschaubare Strecke durch die Lorscher Innenstadt erlaubte den Zuschauern interessante Einblicke in die Vielfältigkeit des Crosssports.
Ausgerechnet zum Meisterschaftswochenende stiegen die Temperaturen weit in den Plusbereich, so dass es die Sportler seit langer Zeit mit Schlamm, anstatt Schnee und Eis zu tun hatten.
Kraft und Kondition waren einmal mehr der Wegweiser zum Erfolg.
Aufgrund eines Sturzes am letzten Wochenende kam kurzfristig für Nora Schaufuß das DM-Aus. Zusammen mit Susanne Juranek schlüpfte sie in die Betreuerrolle und unterstützte Agnes, Jana, Gesa, Liv, Romy und Cindy vom Depot aus.
Als Überraschung des Tages stellte sich die Stevens-1A-Crosserin Gesa Brüchmann heraus.
Die 20-jährige kam mit den Bedingungen bestens zurecht. Während die Plätze 1-3 schnell unter der Weltspitze ausgemacht wurden, fuhr Gesa von Beginn an ein konstant starkes Rennen. Runde für Runde baute sie ihren Vorsprung auf die Verfolgerinnen aus und beendete das Rennen mit ihrem bisher besten DM-Ergebnis als Vierte.
Eine Meisterleistung, beachtet man, dass Gesa erst vor wenigen Monaten ihre Ausbildung begonnen hat und ihr Training dementsprechend stark einschränken musste.
Die weiteren Fahrerinnen beendeten das Rennen auf den Plätzen 10 (Agnes), 13, 14, 16 und 17 (Jana, Liv, Romy und Cindy).




Dänische Meisterschaft in Haderslev


Nikoline Hansen (rechts) Unsere dänische Meisterin, Nikoline Hansen, stand bei den dänischen Meisterschaften gehörig unter Druck.
Seit vielen Jahren ist sie die ungeschlagene dänische Meisterin.
Ausgerechnet in diesem Jahr , wo sie im Vorfeld der Meisterschaften mit ungewohnten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, kündigte mit Annika Langvad eine der besten Mountainbikerinnen der Welt ihr Kommen an.
Nikoline konnte den entstandenen Druck nicht komplett abschütteln und zeigte sich am Renntag ungewohnt nervös.
Langvad galt schon im Vorfeld des Rennens als Favoritin und wurde dieser Rolle schnell gerecht.
Nikoline geriet in die Defensive und fiel auf den 3. Platz zurück.
Diese Platzierung konnte sie bis ins Ziel fahren und sich somit einen Podiumsplatz sichern.

Während für Nikoline in dieser Saison lediglich noch ein Weltcuprennen auf dem Plan steht, wird Susanne Juranek nach langer Krankheitsphase am kommenden Wochenende in den Rennbetrieb zurückkehren.
Susannes Ziel ist ist die anstehende Masters-WM im belgischen Mol.



12. Lauf SKS Deutschland-Cup in Herford
Finaler Lauf SKS Deutschland-Cup in Vechta

Fr, 31.12.10
So, 02.01.11

Das Team bei den letzten Rennen des D-Cup 2010/2011


Gesa Brüchmann Langsam neigt sich die Crosssaison dem Ende entgegen, trotz allem gaben unsere Mädels noch einmal Alles, auf der Jagd nach den letzten Deutschland-Cup-Punkten.

Traditionsgemäß trafen sich am Silvestertag Crossbegeisterte aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden, um das Jahr 2010 sportlich ausklingen zu lassen.
Die Strecke am Elisabethsee in Herford war im Vergleich zum Vorjahr etwas verändert.
Trotz das der Veranstalter die Strecke in den vergangenen Tagen bestens präpariert hatte, war sie teilweise aufgrund des tiefen Schnees sehr schwer zu befahren.
So waren Steuerkünste und eine Portion Mut gefragt.
Aus den Reihen des Teams waren Jana Süß, Nora Schaufuß, Cindy Hoffmann, Gesa Brüchmann, Nikoline Hansen und Liv-Susanne Bachmann am Start.
Wenige Meter nach dem Startschuss kam es bereits zu einem kleineren Gerangel, so dass sich mit Sabrina Schweizer, Nicole Walker-Olberding und Gesa eine kleine „Spitze“ bilden konnte, die auch gleich einen kleineren Vorsprung herausfuhr. Gesa konnte sich am Ende des Rennens erneut über einen sehr guten 2. Platz freuen. Der Sieg ging einmal mehr an Sabrina Schweizer, Platz 3 an Annefleur Kalvenhaar aus den Niederlanden.

Cindy Hoffmann Die Positionen der folgenden Fahrerinnen änderten sich aufgrund diverser Stürze ständig.
Aus den Reihen des Teams kam Nikoline noch am Besten mit den Bedingungen zurecht.
Sie wurde am Ende 4., es folgten Liv (7), Jana (8), Nora (9) und Cindy (14).

Das erste Rennen im Jahr 2011 bildete zugleich den Finallauf des Deutschland-Cups.
Somit gab es hier die letzte Möglichkeit, an der Gesamtwertung des Cups etwas zu ändern.
Die Strecke führt auf sandigem bis wurzligem Untergrund rund um das Vechtaer Reiterwaldstadion.
Im Vergleich zu den letzten Tagen hatte Tauwetter eingesetzt, so dass sich die Fahrer auf ständig wechselnde Streckenverhältnisse einstellen mussten.
Von extrem griffigem Untergrund bis hin zu längeren Einsinkpassagen war alles vorhanden.
Als Problem stellte sich jedoch das „Überholen“ heraus.
Mit Romy Schneider und Ulrike Lichtenstein war zu diesem Rennen auch fast das ganze Team am Start. Lediglich Susanne Juranek musste aufgrund ihres frisch verheilten Schlüsselbeinbruchs noch pausieren.

Gesa Brüchmann, Sabrina Schweizer & Nikoline Hansen (v.l.n.r.) Wie schon 2 Tage zuvor war Sabrina Schweizer souveräne Siegerin des Rennens. Mit diesem Sieg konnte sie sich somit am letzten Wertungstag noch die Gesamtwertung des Cups sichern.
Gesa fühlte sich an diesem Tag gar nicht gut: Die Kraft reichte aber aus, um sich den 2. Platz im Rennen, wie auch in der Gesamtwertung des Cups zu sichern.
Überraschung des Rennens war Nikoline Hansen: Sie konnte sich im Rennverlauf Platz für Platz nach vorn schieben und erreichte den 3. Platz.
Es folgten Jana (6), Liv (8), Ulrike (10), Nora (11), Romy (12) und Cindy (14).

Für die Gesamtwertung bedeutet dies den Sieg von Cindy Hoffmann in der Juniorinnenklasse.

In der Gesamtwertung der Frauenklasse sieht es so aus:
  1. Sabrina Schweizer
  2. Gesa Brüchmann
  3. Birgit Hollmann
  4. Liv-Susanne Bachmann
  5. Nora Schaufuß
  6. Nikoline Hansen
  7. Jana Süß
  8. Romy Schneider
  9. Cindy Hoffmann
  10. Susanne Juranek
  11. Ulrike Lichtenstein



11. Lauf SKS Deutschland-Cup in Harburg
Weltcup in Heusden-Zolder, Belgien

So, 26.12.10

Weihnachtscross in Deutschland und Belgien


Gesa Brüchmann Während sich die Meisten an den Weihnachtsfeiertagen die Weihnachtsgans schmecken lassen, sind die Crosser bekanntermaßen bei den letzten Crossrennen der Saison anzutreffen.

Beim Weihnachtscross der Harburger RG wurde gleichzeitig der 11. Lauf zum Deutschlandcup ausgetragen. Aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse und einiger krankheitsbedingt ausgefallenen Fahrerinnen nahm aus den Reihen des Stevens-1A-Crossteams lediglich Gesa Brüchmann am Hamburger Rennen teil.
Für sie war es wichtig, erneut ein gutes Resultat vorzuweisen.

Nikoline Hansen Die Strecke war im Vergleich zu den letzten Jahren etwas verändert: Hinzugekommen war ein längerer Berg, der lediglich laufend zu bewältigen war. Trotz hoher Schneemengen war die Strecke gut geräumt, jedoch an einigen Stellen sehr rutschig.
Nach nicht ganz so gutem Start konnte sich Gesa bereits in der ersten Rennrunde an die Spitze kämpfen. Zwar fühlte sich Gesa gesundheitlich nicht ganz so gut, konnte das Rennen aber für sich entscheiden. Auf Rang 2 folgte, wie bereits eine Woche zuvor, Nicole Walker-Olberding vor Anne Bertram.
Mit dem 4. Sieg in Folge bei einem Deutschlandcup konnte Gesa ihre Gesamtführung vor Sabrina Schweizer weiter ausbauen. Somit ist ihr der 2. Platz in der Endwertung nicht mehr zu nehmen.

Nikoline Hansen trat weitab der Heimat beim Weltcup in Heusden-Zolder (Belgien) an.
Nach den nicht ganz zufriedenstellenden Rennen der vergangenen Wochen, war es für sie wichtig, ein für sie zufriedenstellendes Rennen zu fahren.
Die Strecke war aufgrund großer Schneemengen und rutschigen Stellen schwierig zu fahren. Man benötigte nahezu 10 Minuten für eine Runde.
Mit dem Schnee hatten aber viele Fahrerinnen ihre Probleme. Wie die meisten Fahrerinnen stürzte auch Nikoline in nahezu jeder Runde. Sie ließ sich jedoch nicht beirren und konnte im Rennverlauf ihre Position ein wenig nach vorn verbessern. Am Ende fuhr sie als 28.von 48 Starterinnen über die Ziellinie. Ein Resultat mit dem Nikoline positiv in Richtung Dänische Meisterschaft blicken kann.



1. RSG-Cup in Hannover
10. Lauf SKS Deutschland-Cup in Garbsen
Weltcup in Kalmthout, Belgien

Sa, 18.12.10
So, 19.12.10

Winter in Deutschland – 3 schneereiche Rennen


Jana Süß, Gesa Brüchmann, Julia Holzknecht, Nicole Walker-Olberding (v.l.n.r.) Für unsere Mädels hieß es am 4. Adventswochenende: dick einpacken. Trotz eisiger Kälte und viel Schnee starteten die Fahrerinnen des Stevens-1A-Crossteama bei insgesamt drei Rennen.

Bereits am Samstag wurde in Hannover der 1. RSG-Cup auf und um die Hannoversche Radrennbahn ausgetragen.
Bei sonnigem Winterwetter mit reichlich Neuschnee und sibirischen Temperaturen stellten sich Nora Schaufuß, Jana Süß und Liv-Susanne Bachmann den schwierigen Bedingungen.
Jana, nach längerer Krankheitsphase wieder genesen, erwischte den besten Start und konnte ihren kleinen Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Liv bis ins Ziel retten. Nora komplettierte mit ihrem dritten Platz das Podium der Frauen, nach spannendem Kampf mit einer weiteren Fahrerin.

Einen Tag später hieß es für die Mädels erneut: „Punkte sammeln für den Deutschlandcup.“

Nora Schaufuß Der 10. Lauf wurde in Berenbostel bei Hannover ausgetragen. Große, über Nacht gefallene Neuschneemengen sorgten für schwierige Streckenverhältnisse. Überholen war auf der kompletten Strecke nur bedingt möglich. Trotz eines Sturzes kam Gesa Brüchmann gut ins Rennen und konnte sich schnell an vorderer Stelle einordnen. Nora, Jana und Liv hingen zunächst im Mittelfeld fest. Im Verlauf des Rennens konnte Gesa schnell die Führung übernernehmen und ihren Vorsprung sicher gegen Nicole Walker-Olberding ausbauen. Jana zeigte Kampfgeist und konnte gegen Rennende an Birgit Hollmann vorbeiziehen und sich so den 3. Platz sichern. Es folgten Nora (5) und eine von Defekten geplagte Liv (8).

Am gleichen Tag hatte Nikoline erneut einen Weltcupeinsatz im belgischen Kalmthout.
Für sie läuft die Saison leider nicht wie gewünscht. So auch dieses Rennen: Eine gewünschte Platzierung in den Top 20 schaffte sie nicht. Somit werden die Weihnachtsfeiertage noch einmal zum intensiven Training im Hinblick auf die anstehende Dänische Meisterschaft genutzt.



8. Lauf SKS Deutschland-Cup in Schmelz
4. Lauf Postcup in Fredericia (DK)
9. Lauf SKS Deutschland-Cup in Homburg
7. Lauf des Weser-Ems Cup in Syke


Sa, 11.12.10

So, 12.12.10

Gesa gibt Gas – Doppelsieg für Gesa Brüchmann im Saarland


Alexa Hüni, Gesa Brüchmann & Birgit Hollmann (v.l.n.r.); Pic by Ubi Blutsventje Für Gesa Brüchmann, Romy Schneider, Cindy Hoffmann, Nora Schaufuß und Liv-Susanne Bachmann stand eine weite Anreise zu den Deutschlandcuprennen Nummer 8 und 9 an.
Austragungsort waren Schmelz und Homburg im Saarland.
Beide Strecken waren eher crossuntypisch, ließen aber das Herz eines jeden Mountainbikers höher schlagen.
Die Strecken ähnelten sich: Steile, kurze Anstiege, knifflige Abfahrten, Waldtrails zum Steuern und immer wieder Matsch.
Beim ersten Rennen des Wochenendes in Schmelz, hatte man immer wieder mit tiefen Matschpassagen zu kämpfen, diese wechselten sich mit schnellen Schotterwegen ab, hinzu kamen zwei Laufpassagen und einige Abschnitte zum Steuern.
Gesa konnte sich schon ab dem Start in Führung setzten. Bereits am Ende des langen Startberges hatte sie einen größeren Vorsprung auf ihre Verfolgerin Birgit Hollmann und zunächst Teamkollegin Liv. Zweitere hatte, aufgrund der Stürze in den vergangenen beiden Rennen, großen Respekt vor den Abfahrten und fuhr zu zögerlich, so dass Alexa Hüni schnell an ihr vorbeiziehen konnte. Gesa konnte ihren Vorsprung konstant von Runde zu Runde ausbauen, so dass sie einen klaren und ungefährdeten Start-Ziel Sieg einfuhr. Alexa Hüni gewann den Kampf um Platz 2 vor Birgit Hollmann. Für Liv blieb leider „nur“ die Holzmedaille vor Teamkollegin Nora sowie Romy (Rang 8) und Cindy als beste Juniorin auf Rang 10.


Gesa Brüchmann Einen Tag später traf man sich in nahezu gleicher Besetzung auf dem Gelände des christlichen Jugenddorfs in Homburg. Die Strecke war nicht ganz so matschig, aber nicht minder anspruchslos. Ein Teil des Rennens lief auf asphaltierten Straßen durch das Jugenddorf, wo mehrmals Treppen überwunden werden mussten. Der andere – rennentscheidende Streckenabschnitt, führte durch Wald und Wiese, über kleinere wurzlige Trails. Diese forderten von den Fahrerinnen Koordination, Kondition und Konzentration. Wie schon Tags zuvor setzte sich Gesa schnell an die Spitze des Feldes, hinter ihr ging zunächst Teamkollegin Nora ins Gelände, gefolgt von Birgit Hollmann. Im Gelände angekommen war Gesa voll in ihrem Element und steuerte in eindrucksvoller Manier durch die Trails. Nora musste sich zunächst von Birgit Hollmann, später von Alexa Hüni und Lisa Heckmann überholen lassen. Den Anschluss an das Zweiergespann verlor sie schnell in den steilen Bergaufpassagen im Gelände. Nora auf den Fersen waren zunächst Liv, Romy und die beste Starterin des Feldes, Juniorin Cindy.
Nach mehreren Runden sortierte sich das Feld: Während Gesa ihren Vorsprung auf die Zweitplatzierte ,Birgit Hollmann, um nahezu eine halbe Runde ausbaute kam es, wie schon tags zuvor, zu einen Kampf um das Treppchen. Alexa Hüni hatte am Ende Glück und sicherte sich den 3. Rang vor Lisa Heckmann. Liv fand leider zu spät Frieden mit dem Kurs, konnte aber in stark gefahrenen 2 letzten Runden den 5. Rang vor Nora sichern, es folgten Romy und Cindy auf den Plätzen 9 und 10.





Nikoline Hansen siegt beim Postcup in Fredericia (Dänemark)


Nikoline Hansen Während die meisten Fahrerinnen des Teams den weiten Weg ins Saarland auf sich nahmen blieb Nikoline in der dänischen Heimat.
Beim 4. Lauf des dänischen Postcups konnte sie auf einer originalen WM-Strecke fahren.
Hier gab es alles, was zu einem Crossrennen gehört: Steile Anstiege, Sand- und Tragepassagen. Aufgrund des über Nacht einsetzenden Regens hatte sich die Strecke in eine Mischung aus Matsch und Eis verwandelt. In den ersten beiden Runden hatte Nikoline stark mit der Kälte zu kämpfen. Mit zunehmender Renndauer war aber auch die Renntemperatur erreicht und so konnte Nikoline ihren Vorsprung kontrolliert ausbauen. Sie hatte jedoch immer im Hinterkopf, nicht zu viel zu riskieren, um ihren Weltcupstart am kommenden Wochenende nicht zu riskieren. Der Sieg ging trotzdem ungefährdet an sie.





Ein Rennen mit Tücken – 7. Lauf zum Weser-Ems-Cup in Syke


Ulrike Lichtenstein Für Ulrike Lichtenstein war der nunmehr 7. Lauf zum Weser-Ems Cup von Wichtigkeit.
Der Kurs in Syke ist technisch wenig anspruchsvoll, er besteht aus langen Waldpassagen und wenig Kurven. Aufgrund des geschmolzenen Schnees war der Waldboden zäh und schmierig. Als rennentscheidend stellte sich hier lediglich ein längerer Anstieg heraus.
Schon vor dem Rennen fühlte sich Ulrike recht müde. Zwar konnte sie sich zunächst auf dem 2. Platz einreihen, musste aber im Rennverlauf, jeweils am Anstieg, zwei Fahrerinnen ziehen lassen. Am Ende des Rennens schlug für sie somit ein guter, für sie aber nicht zufriedenstellender, vierter Platz zu Buche.




Landesmeisterschaften Cross Niedersachsen

Sa, 04.12.10

Jana Süß wird erstmalig niedersächsische Landesmeisterin im Cross


Jana Süß Nach längerer Krankheit nahm Jana Süß vom Stevens-1A-Crossteam am vergangenen Wochenende an den niedersächsischen Landesmeisterschaften im Cross teil.
Zwar hatte sie in den vergangenen Wochen weder strukturiert trainieren bzw. Rennen fahren können, den Landesmeistertitel strebte sie trotzdem an.
Jana Süß Zudem war es für sie in diesem Jahr das erste Rennen auf schneebedeckter Strecke – ein Untergrund, an den man sich gewöhnen muss.
Die abwechslungsreiche Strecke führte um den Tuxdorfer Waldsee und war zwischendurch mit bissigen Anstiegen gespickt.
Als stärkste Konkurrentin stellte sich Nicole Walker-Olberding von der RSG Lohne-Vechta heraus.
Zwar setzte sich Jana schon am Start an die Spitze, verlor ihre Verfolgerin jedoch noch nicht so schnell. Aufgrund eines Sturzes in der 3. Runde konnte Nicole Walker-Olberding zunächst sogar in Führung gehen. Jana kämpfte sich aber beherzt an die Konkurrentin heran und konnte kurz vor Rennende eine Attacke starten. Bis ins Ziel hatte Jana sogar einen kleinen Vorsprung herausgefahren und somit den Titel für sich sicher.





Nikoline Hansen präsentiert sich im neuen Outfit


Nikoline Hansen Nikoline Hansen – Fahrerin des Stevens-1A-Crossteam und mehrfache ungeschlagene dänische Meisterin im Radcross – präsentiert sich ab sofort im neuen Gewand.
Eigens für sie fertigte der Bekleidungssponsor REDVIL eine rot-weiße Bekleidungskollektion in den Landesfarben der Meisterin.
Komplettiert wird das Erscheinungsbild durch einen farblich passenden LAZER Genesis. Ein besonderer Dank gilt der Firma Tune, die Nikolines STEVENS-Bike mit passenden roten Anbauteilen ausstattete.




5. Lauf des Weser-Ems Cup in Cloppenburg
5. Lauf zum Stevens-Cyclocross-Cup in Hamburg-Volksdorf
7. Lauf SKS Deutschland-Cup in Fürth

So, 28.11.10

Der Winter ist da – der Crosssport geht weiter!


Ulrike Lichtenstein Nach und nach hält der Winter Einzug in Deutschland und die Crosssaison läuft auf Hochtouren. Die verbliebenen gesunden Fahrerinnen des Stevens-1A-Crossteams ließen sich von Schnee und Kälte nicht abschrecken und gaben bei diversen Rennen ihr Bestes.

Ulrike Lichtenstein konnte beim Weser-Ems-Cup in Lohne erneut eine starke Leistung zeigen. Bei optimalen Bedingungen, -2°C, Sonnenschein und Schnee nutzte sie ihren Heimvorteil und konnte sich schon früh im Rennen den 2. Platz sichern. Zwar hatte sie während des kompletten Rennens Sichtkontakt zur Führenden, Nicole Walker-Olberding, einholen konnte sie diese leider nicht.

Agnes Naumann Auch Agnes Naumann verschlug es an diesem Wochenende in den hohen Norden. Beim Stevens-Cross-Cup in Hamburg Volksdorf konnte sie sich ebenfalls den 2. Rang, hinter der Kielerin Lisa Müller-Ott, sichern.

Für Romy Schneider, Gesa Brüchmann, Cindy Hoffmann und Liv-Susanne Bachmann stand erneut der Deutschlandcup im Vordergrund. Der heutige Lauf fand im fränkischen Fürth statt. Ein anspruchsvoller Waldkurs mit Wurzeln, konditionell anspruchsvollen Treppenpassagen und etwas eisigem Untergrund. Zum Erstaunen trafen unsere Mädels auf ein erstklassiges Teilnehmerfeld. Bereits kurz nach dem Start sortierte sich das Feld. Gesa konnte sich bereits in der ersten Runde auf den 3. Platz vorfahren, ihr im Nacken saß zunächst eine risikofreudig fahrende Trixi Worrack. Gesa konnte ihren 3. Platz aber souverän ins Ziel bringen. Romy folgte zunächst auf Rang 7, verlor diesen Platz aber aufgrund eines Defekts und kam als 9. ins Ziel. Cindy erreichte als schnellste Juniorfahrerin den 11. Rang. Der Sieg ging an Sabrina Schweizer, vor Birgit Hollmann.

Nikoline Hansen hingegen startete beim Weltcup im belgischen Koksijde. Nach einer guten Startphase konnte sie sich lang in den Top 20 halten. Leider machten sich mit zunehmender Renndauer die Reste einer Erkältung bemerkbar. Nachdem in der 3. Runde ein schwerer Sturz hinzukam fand Nikoline nicht mehr ins Rennen und finishte mit einem 31. Platz.
Ihren Aufenthalt in Belgien nutzte Nikoline zu einem Start beim Superprestige in Gieten.
Auch hier gelang ihr der Start, so dass sie sich schnell unter den besten 15 Fahrerinnen befand. Da sie merkte, dass die Beine mitspielen würden gab sie Alles und fuhr auf eine Gruppe auf. Diese konnte sie gegen Rennende sprengen und sich sogar den 9. Platz sichern.




4. Lauf des Weser-Ems Cup in Cloppenburg
6. Lauf SKS Deutschland-Cup in Döhlau

So, 21.11.10

Über Cloppenburg und Döhlau...


Nora Schaufuß Ulrike Lichtenstein stand bei einem weiteren Lauf des Weser-Ems Cup in Cloppenburg am Start. Die waldige Strecke durch die Bührener Tannen war trotz vorangegangener Regenfälle griffig und gut zu fahren. Nichtsdestotrotz verlangten viele rutschige Wurzeln eine gute Radbeherrschung.
Ulrikes Ziel war eine Podiumsplatzierung, um den 2. Gesamtrang in der Cupwertung zu festigen.
Nach dem Start reihte sich Ulrike zunächst an dritter Stelle ein, konnte dann aber schnell die Zweitplatzierte (Carolin Schiff) überholen und sich diese Platzierung auch mit ordentlichem Vorsprung sichern.

Für Romy, Nora, Cindy und Liv stand hingegen den 6. Deutschlandcup-Lauf im fränkischen Döhlau im Rennkalender. Das Rennen, weitab der Crosshochburgen, war erneut in der internationalem Kategorie ausgeschrieben.
Romy Schneider So nutzten zumindest eine Vielzahl an tschechischen Sportlern die Möglichkeit und pilgerten nach Döhlau. Unter ihnen auch die tschechische Ausnahmeathletin Pavla Havlikova, die sicherlich mit Siegambitionan angereist war. Gleiche Ambitionen dürften ebenso Martina Zwick, Sabrina Schweizer und Birgit Hollmann aufgebracht haben. Nichtsdestotrotz reisten auch unsere Mädels nicht minder ambitioniert an. Zumal es beim heutigen Rennen erstmals um internationale Punkte ging. Diese Ambitionen wurden unserer Liv jedoch schon beim Abfahren der Strecke zum Verhängnis. Sie stürzte, fiel unglücklich auf den Kopf und musste das Rennwochenende bereits vor dem Startschuss beenden.
Für die verbliebenen 3 Fahrerinnen lief zunächst alles wie gewohnt. Nora hatte sich mit einer Top 5 Platzierung hohe Ziele gesetzt, musste sich nach misslungenem Start aber erst mal nach vorn kämpfen. Als der Anschluss an die Spitze hergestellt war, geriet sie zwischen die stürzende Martina Zwick und Birgit Hollmann, so dass sie wieder wichtige Meter verlor. Runde für Runde konnte sie aber wieder einige Plätze gutmachen und sich den erwünschten 5. Platz sichern. Romy fuhr ein konstantes Rennen auf Rang 7, musste gegen Ende jedoch Federn lassen und Alexa Hüni den Vortritt lassen. Unsere Juniorfahrerin Cindy legte erneut den besten Start des ganzen Feldes hin, rutschte im weiteren Verlauf aber ein wenig nach hinten durch. In Runde 3 kam noch ein Reifenschaden dazu, so dass sie fast eine halbe Runde laufen musste. Mit dem Wechselrad nahm sie die Verfolgung wieder auf und konnte sich trotz allem einen hervorragenden 12. Platz sichern.
Am nächsten Wochenende zieht der Deutschlandcuptross weiter nach Fürth.




4. Lauf SKS Deutschland-Cup in Kleinmachnow
5. Lauf SKS Deutschland-Cup in Hamburg

Sa, 13.11.10
So, 14.11.10

Sand, Matsch & Regen


Nora Schaufuß Das vergangene Rennwochenende stand wieder einmal ganz im Zeichen des Deutschlandcup.
Am Tag 1 lockte das Traditionsrennen im brandenburgischen Kleinmachnow.
Das Rennen durch die sandigen Kiebitzberge ist bekannt für seinen hohen technischen und konditionellen Anspruch.
Die Stevens-1A-Crossteam Fahrerinnen Nora Schaufuß, Liv-Susanne Bachmann, Jana Süß, Nikoline Hansen, Romy Schneider und Cindy Hoffmann trafen auf überraschend starke Konkurrenz.
Zwar trat die amtierende Deutsche Meisterin, Hanka Kupfernagel, nicht an, mit Sabrina Schweizer und Birgit Hollmann waren aber 2 der besten Fahrerinnen Deutschlands vertreten.
Für Romy Schneider, Cindy Hoffmann und Nora Schaufuß hieß es zudem, sich beim Heimrennen möglichst gut zu präsentieren. Vor allem Nora liebäugelte mit einem Podiumsplatz.
Wie erwartet übernahm Sabrina Schweizer sofort die Führung, gefolgt von Birgit Hollmann. Nora konnte sich auf dem 3. Platz festbeißen. Nikoline Hansen und Jana Süß folgten im ständigen Positionswechsel.
Das eine Platzierung erst im Ziel gewonnen ist, zeigte sich 3 Runden vor Rennende. Nora riss die Kette, so dass sie eine halbe Runde zu Fuß zurücklegen musste. Nikoline nutzte die Gunst der Stunde und übernahm den 3. Platz, den sie bis ins Ziel halten konnte. Auf den Plätzen 4 und 5 folgten Jana und Liv, sowie Romy (7), Cindy – als beste Juniorin (9) und Nora (11)

Einen Tag später ging es im sehr herbstlichen Hamburg weiter. Eine komplett andere Strecke: breit gesteckt, Sand, Hürden, Treppen und jede Menge Matsch.
Nora hatte mit dem Wochenende noch eine Rechnung offen – ein Podestplatz sollte drin sein.
Wie schon tags zuvor übernahm Sabrina Schweizer die Führung, gefolgt von Nora und Nikoline. Liv konnte sich in der ersten Runde auf Rang 4 vorarbeiten. Romy und Cindy befanden sich in einer 5er Gruppe um die Ränge 5 bis 10.
Liv kam von Runde zu Runde besser mit der matschigen Strecke zurecht, so dass sie zu Nikoline aufschließen konnte. Nikoline hing die Anstrengung des gestrigen Tages noch in den Knochen, so dass sie Liv ziehen lassen musste.
Da das Rennen heute ohne technische Zwischenfälle verlief konnte Nora glücklich als Zweitplatzierte über die Ziellinie fahren. Die starke Teamleistung komplettierten Liv (3), Nikoline (4), Romy (5) und Cindy (7).

Agnes Naumann (Startnr. 82) Agnes Naumann vertrieb sich den Sonntag mit einem „witzigen Alternativprogramm:“ Sie nahm am Crosslauf Riegel am Kaiserstuhl teil. Es galt eine 2,6 km lange Strecke (mit ca. 150 Höhenmetern), die vor allem aus Wiese und unbefestigten Wegen bestand, dreimal zu Umrunden.
In der ersten Runde konnte sie gut mit der später Erstplatzierten mithalten, im Laufe des Rennens fiel Agnes dann weiter zurück und erreichte schließlich nach ca. 40 Minuten als Drittplatzierte das Ziel.




Radcross-EM 2010
und andere Rennen


So, 07.11.10

Heim EM und andere Rennen


Gesa Brüchmann Nach ihrer guten Leistung vom vergangenen Wochenende konnte sich Gesa Brüchmann, neben Hanka Kupfernagel, Martina Zwick und Sabrina Schweizer, die Nominierung zur Heim-EM in Frankfurt sichern. Bedenkt man, dass die 20-jährige erst im letzten Monat ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin begonnen hat und somit kaum eine freie Minute zum Trainieren findet – eine beachtliche Leistung!
Das Wetter zeichnete sich, wie eigentlich typisch beim Frankfurter Crossrennen, durch Nieselregen und Matsch aus.
Bei der Strecke handelte es sich um die bekannte Strecke des alljährlich stattfindenden Deutschlandcup-Rennens, was vor allem durch seine lange Treppenpassage bekannt ist.
Gesa erwischte leider keinen optimalen Start. Als einzelne Fahrerin hatte sie keine Möglichkeit, in eine der vorderen Gruppen vorzufahren. Trotz allem fuhr sie zufrieden als 21. über die Ziellinie.

Trotz Europameisterschaft standen die anderen verfügbaren Teammitglieder erfolgreich bei diversen Rennen im In- und Ausland am Start.

Nora Schaufuß nahm am 3. Lauf der Bioracer Crosschallenge im sächsischen Riesa teil. Mit Birgit Hollmann traf sie dort auch auf starke Konkurrenz.
Nach verhaltenem Start konnte sich Nora schnell an Birgits Hinterrad hängen, musste aber schnell einsehen, dass ihr Birgit auf dem technischen Kurs überlegen ist. Sie konnte aber den 2. Platz mit deutlichem Vorsprung vor Leila Künzel sichern.

Für Ulrike Lichtenstein stand hingegen im niedersächsischen Osnabrück der 3. Lauf des Weser-Ems-Cup auf dem Rennplan.
Die abwechslungsreiche Strecke führte neben Wiesen und Schlammpassagen auch über einen echten Sandstrand.
Nach dem Start konnte sie sich in einer Dreiergruppe einreihen. Als die Gruppe auseinander fiel übernahm Nicole Walker-Olberding aus Vechta die Führung. Ulrike konnte konnte den Kontakt zur Führenden halten und fuhr wie schon Nora Schaufuß als Zweitplatzierte über die Ziellinie.

Für Agnes hingegen hieß es erneut: „Auf in die Schweiz!“ In Frenkendorf wurde der 2. Lauf der schweizer Radquerserie ausgetragen.
Die kurvige Wiesenstrecke raubte Agnes ordentlich Kraft. Nach gutem Start fiel sie im weiteren Verlauf etwas zurück und finishte als 7. Der Sieg ging an Sabine Spitz.




2. Lauf des Weser-Ems Cup
1. Lauf der Radquer Serie
Koppenbergcross


So, 31.10.10
Mo, 01.11.10

Teil 2 eines langen Rennwochenendes


Ulrike Lichtenstein (© Andis-Radsportfotos) Während sich ein Großteil des Teams am letzten Oktoberwochenende mit Rennen weitab der Heimat beschäftigte blieb Ulrike Lichtenstein zu Hause, um am 2. Lauf des Weser-Ems Cup im niedersächsischen Surwold teilzunehmen.
Ulrike traf auf einen MTB ähnlicher Kurs mit jeder Menge Wurzeln sowie einem steilen Anstieg. Ab dem Start konnte sie sich am Ende einer Vierergruppe festbeißen. Als die Gruppe auseinander fiel sicherte sich Ulrike den 2. Platz und konnte diesen bis in das Ziel verteidigen.
Der Sieg ging ungefährdet an die amtierende Seniorenweltmeisterin Nicole Walker-Olberding. Auf Rang 3 folgte Manja Wall.

Agnes Naumann (Foto: Ernst Schaufelberger - © 2010 - radquer.ch) Für Agnes Naumann hieß es einen Tag nach ihrem Start in St. Wendel: „Auf in die Schweiz!“
Die Freiburgerin nahm dort am gut besetzten 1. Lauf der nationalen Radquer Serie in Steinmaur teil. Mit ihrem dort errungenen 8. Platz konnte sie sogar erste UCI-Punkte sammeln.

Für unser Teammitglied Nikoline Hansen hieß es hingegen „Aller guten Dinge sind 3.“
Nach dem Deutschlandcuprennen in St. Wendel und dem Superprestige in Zonhoven verlängerte sie ihren Aufenthalt in Belgien, um das 3. Rennen in Folge zu bestreiten – den traditionellen Koppenbergcross.
Die Rahmenbedingungen lassen sich kurzfassen: Matsch, Matsch und nochmals Matsch.
Im Großen und Ganzen konnten keine 500 Meter am Stück fahrend zurück gelegt werden, da die Laufräder durch die zugematschten Bremsen blockiert wurden.
Nikoline Hansen (Foto: Christopher Jobb - © 2010 - www.christopherjobb.de) Nach starker Startphase musste Nikoline feststellen, dass ihr die zwei harten Rennen der letzten beiden Tage noch ordentlich in den Beinen steckten.
Nichts desto trotz finishte sie auch hier im guten Mittelfeld. Jetzt werden die nächsten Wochen zur intensiven Vorbereitung auf den anstehenden Weltcup in Koksijde genutzt.




3. Lauf SKS Deutschland-Cup und Superprestige in Zonhoven, Belgien

Sa, 30.10.10
So, 31.10.10

Stevens-1A-Crossteam bei Deutschlandcup und Superprestige


Liv, Gesa & Susanne (v.l.n.r.) Am 30.10.2010 fand im weit entfernten Saarland der 3. Lauf zum Deutschlandcup statt.
Die Sportstadt St. Wendel, Ausrichter der Cross WM 2010 nutzte die Möglichkeit zur Feuertaufe und veranstaltete das Rennen auf der originalen Weltmeisterschaftsstrecke.
Für das Stevens-1A-Crossteam standen 8 Fahrerinnen am Start, lediglich Jana Süß musste krankheitsbedingt verzichten.
Für Agnes Naumann und Gesa Brüchmann stand die Präsentation ihrer Leistung an erster Stelle, um eines der begehrten EM-Tickets zu ergattern.
Im Verlauf der ersten Runde bildete sich eine mehrköpfige Spitzengruppe, in der sich auch Gesa behaupten konnte. Gegen Ende des Rennens konnten sich Sabrina Schweizer und Martina Zwick deutlich von der Konkurrenz absetzten. Den Sieg ersprintete sich Martina Zwick vor Sabrina Schweizer und einer stark fahrenden Gesa.

Nikoline Hansen Es folgten Nikoline Hansen (5), Nora Schaufuß (6), Liv-Susanne Bachmann (7), Agnes Naumann (8), Romy Schneider (10), und einmal mehr Cindy Hoffmann als beste Juniorin auf Rang 13.
Überschattet wurde die gute Teamleistung durch einen Sturz von Susanne Juranek in der 2. Runde, wobei sie sich einen Schlüsselbeinbruch zuzog.

Direkt nach dem Rennen ging die Fahrt für Romy, Nikoline, Cindy, Nora und Liv nach Belgien.
Alle 5 Mädels standen bereits einen Tag später am Start des Superprestige Rennens in Zonhoven.
Am Start traf man fast auf die komplette Besetzung eines Weltcuprennens. Im Vordergrund stand hier lediglich das sammeln von internationaler Rennerfahrung.
Wo hat man in Deutschland schon die Möglichkeit sich in einem großen Starterfeld mit Weltklasseathleten zu messen?
Liv, Nora, Cindy, Nikoline & Romy (v.l.n.r.) So zeigte sich schon zu Beginn des Rennens die ganze Härte des internationalen Renngeschehens. Mit Ellenbogen und Kampflinie wurde um die besten Positionen gefightet.
Die selektive und anspruchsvolle Strecke tat ihr Übriges. Während Nikoline im vorderen Mittelfeld finishte musste sich der Rest des Teams im hinteren Mittelfeld einreihen.
Trotz allem lädt nicht nur die Volksfeststimmung zu einer Wiederholung ein.




2. Lauf SKS Deutschland-Cup

So, 25.10.10

Licht und Schatten beim Stevens-1A-Crossteam


Susanne Juranek (vorne) & Liv-Susanne Bachmann Bereits zum 25. Mal traf sich am Sonntag die Deutsche Crosselite zum Traditionsrennen im niedersächsischen Lohne. Die altbewährte Strecke rund um den Lohner Aussichtsturm bot jede Menge Spannung und Abwechslung für Fahrer und Zuschauer.
Die starken Regenfälle der vergangenen Stunden konnten der Strecke wenig anhaben. Lediglich in den wurzligen Waldpassagen traf man stellenweise auf schlammigen Untergrund.
Cindy Hoffmann Am Start des Frauenrennens fand sich nahezu das komplette Stevens-1A-Crossteam wieder. Während Gesa Brüchmann und Ulrike Lichtenstein gesundheitlich ein wenig angeschlagen waren, steckte mit Jana Süß, Susanne Juranek, Nora Schaufuß und Liv-Susanne Bachmann den restlichen Teamfahrerinnen noch ein hartes 4-tägiges Trainingslager in den Knochen.
Trotzdem war die Zielsetzung klar – wichtige Punkte für den Deutschlandcup sammeln und das Podium pink färben.
Gesagt getan.
Susanne Juranek, Gesa Brüchmann & Liv-Susanne Bachmann (v.l.n.r.) Nach dem Startschuss setzten sich Gesa Brüchmann und Jana Süß an die Spitze des Feldes, das restliche Team folgte in mehr oder weniger großen Abstand.
Nach einer Runde hatte sich das Feld etwas sortiert. Gesa hatte bereits etwas Vorsprung herausgefahren. Um die restlichen Podiumsplatzierungen kämpften Susanne Juranek und Liv-Susanne Bachmann. Die Verfolgerinnen Jana Süß und Nora Schaufuß lagen ihnen dicht auf den Fersen. An der oben genannten Reihenfolge konnte keine weitere Fahrerin etwas ändern. Gesa siegte mit ca. 40 Sekunden Abstand vor Susanne und Liv. Jana behielt trotz eines Sturzes in der Zielkurve ihren 4. Platz vor der stark fahrenden Nora Schaufuß.
Gesa Brüchmann Ulrike Lichtenstein konnte sich in ihrem Heimrennen mit einem starken 8. Rang die gewünschte Top-Ten Platzierung sichern.
Juniorin Cindy Hoffmann hingegen hatte Glück im Unglück. Nach starkem Start büßte sie zunächst einige Platzierungen ein. In Führung des Juniorinnenfeldes liegend, rutschte ihr in der Rennmitte der Vorderreifen von der Felge, so dass sie ihr Rad wechseln musste. Der Sieg in ihrer Altersklasse war ihr trotzdem nicht zu nehmen.

Während es für das Stevens-1A-Crossteam auf nationaler Ebene nicht besser laufen könnte, kämpft die Dänische Meisterin auf internationaler Ebene mit den Tücken des Weltcups.
Wie bereits eine Woche zuvor lief es bei Nikoline Hansen anders als erwartet. Beim Weltcuprennen im tschechischen Pilzen kam sie als 31. ins Ziel. „Momentan läuft es einfach nicht.“ So der kurze Kommentar zum Rennen.




Weltcupauftakt in Aigle, Schweiz

So, 17.10.10

Der Defektteufel leistete ganze Arbeit!


Nikoline Hansen Aus den Reihen des Stevens-1A-Crossteams stand lediglich die amtierende dänische Meisterin, Nikoline Hansen, am Start des 1. Weltcuprennens der jungen Saison.

Nikoline hatte sich in den vergangenen Wochen akribisch auf das erste Saisonhighlight vorbereitet. Aber meist kommt alles anders als man denkt...
Nach dem Start schaffte es Nikoline nicht ins Pedal zu kommen und verlor hier schon Zeit und Platzierungen.
Gegen Mitte des Rennens kam ein Defekt am vorderen Schalthebel hinzu. Nikoline konnte nicht mehr Schalten und musste jeden Hügel hoch laufen. Das kostete jede Menge Kraft und Zeit, so dass eine gute Platzierung nicht mehr möglich war.

Nikoline finishte in ihrem ersten Weltcuprennen der neuen Saison ein wenig unzufrieden als 37.
Bereits am nächsten Wochenende findet im tschechischen Pilzen der 2. Weltcuplauf statt.
Dort kann alles nur besser werden.




Just for fun von Sieg zu Sieg

Sa, 09.10.10
So, 10.10.10

Für die Einen sind es die letzten Rennen der Sommersaison, Andere feilen an der Form für die eingeläutete Cross Saison.
Für das Stevens 1a-Crossteam gingen an diesem Wochenende Agnes Naumann , Nikoline Hansen und Ulrike Lichtenstein ins Rennen. Alle Drei erfolgreich!


Energy-Race in Ettlingen (Sa, 09.10.10)


Agnes Naumann, Foto: Ubi Blutsventje Agnes sattelte kurzfristig vom Crossrad auf’s MTB um und startete in Ettlingen im Nordschwarzwald beim dortigen Energy Race.
Eine 10 km lange, unspektakuläre Runde galt es 3 mal zu fahren. Ein wenig ermüdet vom intensiven Training der Vortage konnte Agnes trotzdem vom Start weg die Führung übernehmen und gab diese bis zum Ende des Rennens nicht mehr ab.
Somit konnte Agnes die MTB Saison mit einer siegreichen intensiven Trainingseinheit beenden.





Favrskov Cross (Sa, 09.10.10) & Cyclecross Søby (So, 10.10.10)


Nikoline Hansen Für unsere Dänische Teamkollegin Nikoline Hansen standen an diesem Wochenende die ersten beiden Rennen der dänischen Liga an.
Auch sie hatte in den vergangenen Tagen ein intensives Training zur Vorbereitung auf den ersten Weltcup der Saison hinter sich gebracht.
Dementsprechend ermüdet fühlten sich ihre Beine an.
Am ersten Renntag traf Nikoline gleich auf ein starkes Teilnehmerfeld. Mit Mette Andersen nahm eine ehemalige Olympiateilnehmerin am Rennen teil.
Nach verhaltenem Start konnte Nikoline in der 2. Runde die Führung übernehmen. Der abwechslungsreiche Kurs mit Wald, Wiese und Sandboden schluckte vor allem in den tiefen Sandpassagen die Kräfte. Trotz allem konnte Nikoline ihre Führung über die 40 Minuten ins Ziel retten und konnte den 2. Sieg der jungen Saison feiern.

Tags darauf fand in Søby der 2. Lauf der dänischen Liga statt. Im Vergleich zum Vortag bestand die Strecke ausschließlich aus Wald und Wiesenpassagen.
Auf starke Konkurrenz traf Nikoline hier nicht. Sie konnte das Rennen aus Trainingszwecken fahren und gewann trotzdem mit nahezu 5 Minuten Vorsprung.
Nun gilt es den letzten Feinschliff für das erste internationale Rennen im schweizerischen Aigle zu holen.





1. Lauf Weser-Ems-Cup, Engter (So, 10.10.10)


Ulrike Lichtenstein Für Ulrike Lichtenstein steht wie in den letzten beiden Jahren der Weser-Ems-Cup im Vordergrund. Aufgrund enormen Trainingsrückstandes nutzt Ulrike jedes Rennen auch als Trainingsmöglichkeit.
Die abwechslungsreiche Runde bestehend aus Wald, Wiese, Sand, Berg und Hürde bot alles, was den Querfeldeinrennsport ausmacht.
Nachdem Ulrike in den ersten Runde den Anschluss zur Spitze, bestehend aus Bettina Lambracht und Nicole Walker-Olberding, halten konnte, verließen sie zur Rennmitte etwas die Kräfte.
So konnte die Hamburgerin Telse Faust Anschluss gewinnen.
In der vorletzten Runde kollidierte ein Seniorenfahrer mit Ulrike, so dass dich der Sattel ihres Rades lockerte. Durch diesen Zwischenfall verlor Ulrike leider den 3.Platz und musste sich mit der Holzmedaille zufrieden geben.




1. Lauf SKS Deutschland-Cup

So, 03.10.10

Beeindruckende Teamleistung der Stevens Crosserinnen beim 1. Lauf des Deutschlandcup in Bremen


Gesa Brüchmann Am Tag der Deutschen Einheit trafen sich die Crosser der Nation in Bremen zur Auftaktveranstaltung des Deutschlandcups 2010/11.
Einen Tag nach dem erfolgreichen Einstieg in die Crosssaison traf das Team in Bremen auf deutlich stärkere Konkurrenz. Für alle Fahrerinnen lag das Hauptaugenmerk des Wochenendes sicherlich auf diesem Rennen, trotzdem machten sich bei der ein oder anderen Fahrerin leichte Ermüdungserscheinungen des gestrigen Rennens bemerkbar.
Aufgrund der Startaufstellung nach dem Vorjahresergebnis im Deutschlandcup standen fast alle 1A-Crosserinnen in der ersten Startreihe. Nach starker Startphase von Jana Süß und Agnes Naumann sortierte sich das Feld im Laufe der ersten Runde.
Nachdem sich Sabrina Schweizer (Mig Team) an die Spitze des Feldes gekämpft hatte, konnte lediglich Gesa Brüchmann folgen. Schnell entstand eine immer größer werdende Lücke zu Jana Süß, Susanne Juranek, Agnes Naumann und Liv-Susanne Bachmann, die den 3. Rang unter sich ausmachen sollten.
Im 2. Drittel des Rennens konnte Gesa den Anschluss an Sabrina Schweizer nicht mehr halten und fiel etwas zurück. Als stärkste folgende Fahrerin kristallisierte sich Susanne Juranek heraus, die sich hoch zufrieden über Rang 3 freuen durfte.
Wie schon Tags zuvor zeigte das komplette Team mit Rang 4 (Liv-Susanne Bachmann), Rang 5 (Jana Süß), Rang 6 (Agnes Naumann), Rang 7 (Nikoline Hansen), Rang 8 (Romy Schneider) und Rang 9 (Nora Schaufuß) eine hervorragende Leistung.

Neben Rang 2 und 3 hat das Team aber ebenso einen Sieg zu verbuchen: Cindy Hoffmann schlägt sich wacker im Frauenfeld und gewinnt in überzeugender Manier ihr erstes Juniorinnenrennen. Platz 2 und 3 gehen an Julia Holzknecht und Naima Wieczorek.




1. Lauf des Panther Cross Cups in Braunschweig Harxbüttel

Sa, 02.10.10

Auftakt nach Maß für das Stevens-1A-Crossteam


Stevens-1A-Crossteam Für die Fahrerinnen des Stevens-1A-Crossteam hat die Crosssaison begonnen. Das erste Deutsche Crossrennen der aktuellen Saison 2010/2011 fand an diesem Wochenende in Harxbüttel bei Braunschweig statt.
Da das Team das Doppelrennwochenende zum ersten Kennenlernen nutzen wollte, ließ es sich Teamchef Steffen Kempendorf nicht nehmen, alle seine 10 Fahrerinnen an den Start zu schicken.
Der ca. 2,5 Kilometer lange sandige Waldkurs forderte den Fahrerinnen bereits einiges an Radbeherrschung ab.
Bereits nach dem Start übernahm Romy Schneider die Führung des Frauenfeldes. Nach häufigen Führungs- und Platzierungswechseln sortierte sich das Feld.
Neuzugang Nikoline Hansen und Liv-Susanne Bachmann bildeten schnell eine Zweierspitze, gefolgt von Susanne Juranek.
Mit ein wenig Abstand folgten Agnes Naumann und Romy Schneider.
Stevens-1A-Crossteam
Schnell war klar, das der Sieg unter Nikoline und Liv ausgefochten wurde. Den Zielsprint konnte die dänische Meisterin knapp für sich entscheiden. Platz 3 ging an die erfahrene Susanne Juranek.

Liv-Susanne Bachmann, Nikoline Hansen & Susanne Juranek Erfreulich liest sich das Endergebnis: Nikoline Hansen (1), Liv-Susanne Bachmann (2), Susanne Juranek (3), Agnes Naumann (4), Romy Schneider (5), Gesa Brüchmann (6), Jana Süß (7), Nora Schaufuß (8), Ulrike Lichtenstein (10), Cindy Hoffmann (11).

Und übrigens :„Ja, es waren auch andere Frauen am Start.“

Beim morgen stattfindenden 1. Lauf des Deutschlandcups wird eine solche Teamleistung vermutlich kaum erreichbar sein. Gespannt dürfen wir aber sein, wie sich unsere Mädels im großen Frauenfeld schlagen werden.






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